Heizölpreise sinken leicht - Ölpreise stabil | Heizöl-News vom
um 09:02 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenstart leicht gesunken, bei stabilen Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 100,77 €uro/100 Liter. Zurzeit haben die Heizölpreise das Potential für weitere Preisrückgänge und sollten kurzfristig wieder unter die wichtige Marke von einem €uro pro Liter fallen.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild. Während die Heizölpreise in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz leicht zugelegt haben, waren in allen anderen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Am kräftigsten fielen Preisnachlässe mit 0,8 bis 1,3 Cent/Liter Baden-Württemberg, Niedersachsen und dem Saarland aus.
Trotz niedriger Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend. Viele Verbraucher spekulieren auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Durch die Lage im Iran besteht zurzeit zwar ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise, sollte die Lage am Persischen Golf jedoch nicht eskalieren, sind die Aussichten für Heizölkunden recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der knapp über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt leicht gestiegen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen bei 67,8 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 62,9 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl blieben hingegen stabil bei 671 Dollar / Tonne, genauso wie die Ölwährung US-Dollar, die am Morgen bei 1,187 Dollar / €uro stand. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit stabil ausgefallen.
Der aktuelle Rückgang der Ölpreise hat kaum etwas mit der Lage am Ölmarkt zu tun, sondern ist auf die allgemein nervöse Stimmung an den Finanzmärkten zurückzuführen. Gestern kam es am US-Aktienmarkt erneut zu einem kräftigen Rückgang, bei dem sich Händler in große Zahl aus Risikoanlagen zurückzogen, zu denen auch die Ölnotierungen zählen. Hinzu kam, dass die US-Öllagerbestände deutlich zulegten, was für ein hohes Angebot auf dem Weltölmarkt spricht und die Ölpreise unter Druck setzt. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager einen Aufbau von massiven 8,5 Mio. Barrel, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 1,5 Mio. Barrel sanken. In Summe legten die US-Öllagerbestände somit um 7 Mio. Barrel zu.
Von der guten Versorgungslage abgesehen, bleiben die Entwicklungen im Iran ein zentrales Thema am Ölmarkt. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gehen weiter, dennoch drohen beide Seiten mit militärischen Aktionen und die USA erhöhen ihre Militärpräsenz in der Region. Die Lage ist angespannt und es droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Sollte der Konflikt eskalieren, wäre auch die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Heizölpreise in Berlin
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