Heizölpreise sinken deutlich - Ölpreise normalisieren sich | Heizöl-News vom

um 08:33 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte deutlich gefallen und auf das Preislevel der Vorwoche zurückgekehrt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 136,63 €uro/100 Liter. Auch wenn dies weiterhin ein sehr hoher Preis ist, haben sich die Heizölpreise damit einigermaßen normalisiert und sind seit Wochenbeginn um rund 25,5 Cent/Liter bzw. knapp 16 Prozent gefallen. Zurückzuführen ist dieser Preisrückgang, auf ein überraschend abruptes Ende der Spekulationen am Ölmarkt, wo sich die Preise zuvor vollständig von der Versorgungslage entkoppelt hatten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zur Wochenmitte in allen Bundesländern massive Preisrückgänge zwischen 23 und 29 Cent/Liter zu verzeichnen. Dennoch kann weiterhin nicht die Rede von günstigen Angeboten sein und Heizölhandel beschränkt sich auf Notfalllieferungen zu sehr hohen Preisen. Selbst den Heizölhändlern ist das Preisrisiko derzeit zu groß, weshalb nur Abwehrpreise mit zusätzlichen Risikoaufschlägen angeboten werden.

Die weitere Entwicklung der Heizölpreise hängt von der Dauer und Härte des Iran-Kriegs ab. Zuletzt hat sich die zu weiten Teilen spekulationsgetrieben Lage am Ölmarkt etwas beruhigt, dennoch bleibt kurzfristig ein erhebliches Risiko für weiter steigende Preise bestehen. Sollte sich die Lage am Persischen Golf jedoch beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise sehr gut. Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes mittelfristig für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher sollten daher kurzfristige Heizölbestellung unbedingt vermeiden und warten bis sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigt hat.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte kräftig gefallen und wieder auf das Preislevel der vergangenen Woche zurückgekehrt. Auch wenn die Lage am Ölmarkt angespannt bleibt, konnten sich die Ölpreise vorerst aus der heftigen Panik- und Spekulationsspirale befreien. Eine Entwarnung ist dies allerdings noch nicht, denn jede weitere Eskalation im Nahen Osten kann sofort wieder zu einem massiven Preisschub führen. Am Mittwochmorgen sank die Nordsee-Ölsorte BRENT jedoch weiter auf aktuell 87,6 Dollar / Barrel und auch die US-Ölsorte WTI wurde mit 83,9 Dollar / Barrel deutlich tiefer gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, fielen mit 1.051 Dollar / Tonne auf den Stand vom Ende letzter Woche und auch die globale Ölwährung US-Dollar verlor mit aktuell 1,164 Dollar / €uro an Wert gegen den Euro, was Ölprodukte im Euroraum günstiger macht.

Die Lage am Ölmarkt hat sich zunächst beruhigt und dies bezieht sich vor allem auf die Preisentwicklung. Denn eine Versorgungskrise gab und gibt es derzeit nicht. Lediglich die Ölpreise haben verrückt gespielt, weil sich die Preise vollständig von der Versorgungssituation entkoppelt haben. Zurückzuführen ist dies vor allem auf Spekulationen an den Börsen, die einen möglichen, zukünftigen Versorgungsengpass einpreist und den so entstandenen Aufwärtstrend immer stärker befeuert hatten. Etwas überraschend wurden diese Spekulationen nun jedoch sehr schnell eingestellt, was die Ölpreise wieder auf ein normales Preislevel hat zurückkehren lassen. Vielleicht wurde die Gefahr für die globalen Finanzmärkten zur groß oder es hat auf politischer Ebene Gespräche mit großen institutionellen Investoren gegeben, die Spekulationen nicht auf die Spitze zu treiben.

Egal was zu der überraschenden Trendwende geführt hat, für den Krieg im Iran bedeutet dies, dass das Mullah-Regime nun massiv unter Druck steht, weil der Plan des Iran, den Konflikt in der gesamten Region eskalieren zu lassen und somit die Kriegskosten für die USA und die ganze Welt in die Höhe zu treiben, nun einen herben Rückschlag erlebt hat. Gleichzeitig hat US-Präsident Trump nun deutlich mehr Zeit gewonnen, um gegen das Regime im Iran weiter vorzugehen, weil er bei den aktuellen Ölpreisen keinen Druck aus dem Inland befürchten muss. Sollte sich die Lage am Persischen Golf beruhigen, haben die Ölpreise aber noch weiteren Spielraum nach unten, denn abgesehen vom Krieg im Iran ist der Weltölmarkt grundsätzlich sehr gut versorgt. Wie sich die Ölpreise in den kommenden Tagen und Wochen entwickeln bleibt jedoch vorhersehbar. Die Bandbreite reicht weiterhin von einem massiven Anstieg über 120 Dollar bis hin zu einem Rückgang auf unter 70 Dollar je Barrel.

Das Hauptproblem für den Weltölmarkt bleibt die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel der weltweiten Ölexporte transportiert wird. Trotz großer Verluste scheint Teheran weiterhin das Nadelöhr am Persischen Golf zu kontrollieren. Der Schiffsverkehr ist dementsprechend nahezu zum Erliegen gekommen, was die Rohöllieferungen von Produzenten am Persischen Golf unterbrochen hat und einige Förderländer auch dazu zwingt ihre Ölproduktion zu drosseln. Zuletzt haben die iranischen Revolutionsgarden damit gedroht die Meerenge zu verminen und somit unpassierbar zu machen. Sollte dies geschehen hat Trump mit massiven Vergeltungsschlägen gedroht. Zudem haben die USA Marineeskorten in Aussicht gestellt, um eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu gewährleisten und somit eine globale Energiekrise zu verhindern.

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