Heizölpreise schwankend – Ölpreise klettern nach oben | Heizöl-News vom

um 08:36 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

Am heutigen Dienstag sind die Heizölpreise leicht günstiger ausgefallen und haben ihre Verteuerung vom Wochenende wieder abgegeben. So kostet im bundesweiten Durchschnitt eine Bestellung von 2000 Liter Heizöl heute früh 110,82 €uro/ 100 Liter. Das sind im Vergleich zum Vortag, 67Cent weniger. Im Laufe des Tages könnten die Preise wieder steigen.

In der regionalen Betrachtung sehen wir in den meisten Bundesländern deutliche Entwicklungen nach unten, in einigen hingegen hat sich der Preis erhöht. So hat sich in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und im Saarland der Preis um bis zu 1,3 Cent/Liter verteuert. Die Preisspanne bewegt sich zwischen +1,34 und -3,10 Cent/Liter. Am vergleichbar teuersten ist der Heizölkauf in Bayern mit 115,52 €uro/100 Liter.

Hintergrund für die Preisgestaltung im Süden ist der Stillstand des Neustädter Werksteils, die sinkenden Bestände an der Bayernoil Raffinerie treiben die Preise in die Höhe. Einigen Händler fahren bis nach Karlsruhe, um Heizöl und Diesel abzuholen. Derzeit ist eine Entspannung der Lage nicht in Sicht, da weitere Raffinerien im Süden für Wartungsarbeiten bis etwa Ende März gleichzeitig stillstehen sollen. Die Lieferfristen können entsprechend von Händler zu Händler etwas abweichen.  

Rückblickend hat sich Ende Januar und Anfang Februar der günstigste Moment seit 11-Monaten ergeben. Wir sehen weiterhin realistische Chancen auf nachgebende Preise. Die aktuelle Wetterprognose deutet auf milde Temperaturen hin. Wer warten kann, sollte die Preise genau beobachten. Wenn Sie aktuell Heizöl benötigen, nutzen Sie unseren Heizöl-Preisvergleich und bestellen Sie günstig Heizöl.

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

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Die Ölpreise notieren am frühen Dienstag teurer und starten stabil in den Handelstag. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 86,28 $ / Barrel. Das sind 0,72 €uro mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 0,63 $ auf 79,48 $. Auch die Gasölnotierungen haben einen deutlichen Sprung nach oben gemacht, das könnte für steigende Heizölpreise sorgen.

Der Marktteilnehmer blicken voller Spannung auf die erwarteten US-Inflationsdaten. Heute Mittag veröffentlicht das US-Arbeitsministerium die Verbraucherpreisdaten für Januar. Aktuell geht man von einer steigenden Inflation im Januar aus. Da die Preise in den letzten Monaten deutlicher gestiegen sind, als bisher prognostiziert. Außerdem werden die nächsten Zinsschritte der Notenbank mit 25 Basispunkten bis Mitte März erwartet.

Russland reagierte auf die Sanktionen mit einer Ankündigung, die Förderung im März um 500.000 Barrel pro Tag zu drosseln. Das entspricht ca. 5 Prozent der Förderung des Landes. Die G7-Staaten und Australien und die EU haben kürzlich einen Preisdeckel und Embargos gegen russisches Rohöl und gegen russische Ölprodukte eingeführt.

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