Heizölpreise schwanken kräftig - Ölpreise legen wieder zu | Heizöl-News vom
um 07:41 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenende wieder spürbar gestiegen, nachdem es zuvor erstmals seit zwei Wochen zu einem deutlichen Preisrückgang gekommen war. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 153,74 €uro/100 Liter. Das sind zwar nach rund 10 Cent/Liter weniger als zum Wochenbeginn, allerdings auch 47 Cent/Liter mehr als zum Montagsbeginn. Die Lage am Ölmarkt bleibt sehr angespannt und undurchsichtig. Immer wieder keimt die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und eine Normalisierung der Ölexporte aus dem Persischen Golf auf, aber noch ist eine Lösung nicht in Sicht. Die Ölpreise bleiben daher sehr volatil und reagieren extrem sensibel auf jede neue Schlagzeile.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenausklang ein einheitliches Bild mit Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei lag die Spanne der Preiserhöhungen zwischen 0,5 und 7,5 Cent/Liter und damit deutlich unter den Preisrückgängen zur Wochenmitte. Unterm Strich bleibt in dieser Woche somit erstmals ein spürbarer Preisrückgang am Heizölmarkt bestehen. Am deutlichsten gingen die Heizölpreise seit Montag in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zurück. Geringer fielen die Preisrückgänge in Bayern, Brandenburg, Sachsen und Thüringen aus.
Am Ölmarkt herrscht zurzeit viel Bewegung und Nervosität, dennoch hängt die weitere Entwicklung der Heizölpreise fast ausschließlich von der Dauer und Härte des Iran-Kriegs ab. Sollte sich die Lage am Persischen Golf beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise sehr gut, denn abgesehen von den geopolitischen Faktoren ist der Weltölmarkt fundamental gut versorgt. Verbraucher sollten daher zurzeit Heizölbestellung vermeiden und wenn möglich warten, bis sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigt hat. Dies kann allerdings einige Wochen dauern.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Ausklang der Woche wieder gestiegen. Zwar gibt es Hoffnung, dass der Krieg im Iran bald enden könnte, aber auch Zweifel, ob dies zu einer schnellen Verbesserung im Ölhandel führt. Dementsprechend bleiben die Ölpreis sehr volatil und schwanken mit teilweise starken Ausschlägen um die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke herum. Am Freitagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 108 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 93,3 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, zogen deutlich an und standen am Morgen bei 1.349 Dollar / Tonne. Zudem gewann die globale Ölwährung US-Dollar mit 1,154 Dollar / €uro wieder an Wert gegen den Euro, was Ölprodukte im Euroraum zusätzlich verteuert. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende wieder deutlich verschlechtert und bleiben in der Nähe ihrer Rekordhöchststände.
Nachdem sich die Lage am Ölmarkt zur Wochenmitte etwas beruhigt hatte, kamen zuletzt wieder Zweifel an einem schnellen Kriegsende im Iran auf, weil Teheran dementierte mit den USA zu verhandeln. Über Pakistan tauschen die Kriegsparteien aber ihre Forderungen für ein Kriegsende aus. Eine Forderung des Mullah-Regimes scheint die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus zu sein, für deren Durchquerung der Iran in Zukunft eine Maut erheben will. Als Zeichen des guten Willens hat der Iran mehreren Öltankern die Durchfahrt durch die Meerenge gestatten. Daraufhin hat US-Präsident Trump sein Ultimatum gegen den Iran bis zum 06. April verlängert. Es keimt somit etwas Hoffnung auf, dass die USA eine Kriegsniederlage in Kauf nehmen, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Ob es langfristig eine gute Idee ist, dem Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel der weltweiten Ölexporte transportiert wird, zu geben und damit die Welt, auch ohne Kriegshandlungen, erpressbar zu machen, darf bezweifelt werden. Der Plan des islamischen Regimes, den Krieg in der gesamten Region eskalieren zu lassen und somit die Kriegskosten für die USA und die ganze Welt in die Höhe zu treiben, scheint damit endgültig aufzugehen.
Bei einem Kriegsende dürften die Ölpreise bis zu den midterm Wahlen in den USA wohl wieder gesunken sein, dennoch würde der dann strategisch verlorene Krieg die USA Milliarden Dollar gekostet haben, was Trump innenpolitisch wohl trotzdem unter Druck setzen würde. Der Iran braucht hingegen keine schnelle Einigung. Somit bleibt der Ausgang der Verhandlungen derzeit vollkommen offen und die Lage am Ölmarkt sehr angespannt. Das es zurzeit allerdings nur ein Preisproblem und noch kein echtes Versorgungsproblem am Ölmarkt gibt, zeigen die aktuellen Öllagerdaten der USA. Laut dem US-Energieministerium (DOE) sind die US-Öllagerbestände erneut gestiegen. Dabei verzeichnen die Rohöllager einen Anstieg in Höhe von 6,9 Mio. Barrel und gleichzeitig sind die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 0,4 Mio. Barrel gestiegen. Die Preissetzung am Ölmarkt wird weiterhin eher durch die Angst vor einem anhaltenden Rückgang der Ölproduktion am Persischen Golf und somit von einem möglichen Engpass in der Zukunft bestimmt. Eine Aussage über die Entwicklung der Ölpreise in den kommenden Tagen und Wochen ist somit weiterhin kaum möglich. Die Bandbreite reicht von einem massiven Anstieg über 150 Dollar bis hin zu einem Rückgang auf unter 70 Dollar je Barrel.
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