Heizölpreise leicht gesunken - Ölpreise auf Jahreshoch | Heizöl-News vom

um 08:29 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise haben sich im gesamten Oktober, auf einem sehr hohen Preisniveau von rund 180 und 190 €uro/100 Liter, seitwärts bewegt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 179,53 €uro/100 Liter. Damit bleiben die Heizölpreise so hoch, wie noch nie zum Beginn einer Heizsaison, und auch die Aussichten auf deutliche Preisrückgänge sind kaum vorhanden.

Obwohl die Ölliefermengen aus den Golfstaaten zuletzt deutlich gestiegen sind und die G7-Staaten große Mengen ihrer strategischen Ölreserven freigegeben haben, hängen die Ölpreise deutlich über der 100-Dollar-Marke fest. Eine sehr angespannte Lage im Nahen Osten, extrem hohe Transportkosten und knappe Raffineriekapazitäten, halten die Preise für Rohöl und noch stärker für Ölprodukte auf Rekordhöchstständen.

Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um auch bei niedrigeren Temperaturen spekulieren zu können, sollten auf sinkende Heizölpreise setzen. Allerdings besteht zurzeit auch ein erhebliches Risiko, dass der Iran-Krieg im November erneut eskaliert, was die Preise weiter nach oben treiben könnte. Wer für den Winter Heizöl benötigt, sollte daher zumindest eine kleinere Heizölbestellung in Betracht ziehen, um sich weiter Zeit zu verschaffen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang weiter gestiegen und auf eine neues Jahreshoch geklettert. So wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen bei 117,1 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI stand bei 103,8 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, notierten bei 1.493 Dollar / Tonne, während die globale Ölwährung US-Dollar mit aktuell 1,117 Dollar / €uro auf einem Langzeithoch steht. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenauftakt verschlechtert.

Derzeit erhärten sich die Befürchtungen, dass US-Präsident Trump, nach den US-Zwischenwahlen am 3. November, neue Angriffe auf den Iran plant, was die Lage am Persischen Golf wieder eskalieren lassen würde. In den vergangenen Wochen wurde die US-Militärpräsenz in der Region weiter erhöht und zuletzt hat sich Trump mit hochrangigen Militärberatern getroffen und eine Strategie für den Iran festzulegen. Zwar gab es zuletzt auch wieder diplomatischen Bemühungen, durch hochrangige Vertreter Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei, die zu Gesprächen nach Teheran gereist waren, um in Absprache mit den USA über einen Abbau der Spannungen in der Region zu beraten, dennoch deutet zurzeit mehr auf eine Eskalation zwischen den USA und Iran hin. Vor allem bei einer Wahlniederlage Trumps dürfte ein Militärschlag wahrscheinlicher werden.

Eine erneute Eskalation im Nahe Osten, wird die zuletzt wieder auf das Vorkriegsniveau gestiegenen Ölexporte aus dem Persischen Golf erneut in Gefahr bringen und die Ölpreise weiter steigen lassen. Hinzu kommen die anhaltenden, gegenseitigen Angriffe zwischen Saudi-Arabien und den Huthi-Rebellen im Jemen sowie die Konflikte zwischen Israel und seinen Nachbarländern. Das Risiko am Ölmarkt bleibt somit hoch, genauso wie die Transport- und Raffineriekosten und Aussichten auf sinkende Ölpreise sind kaum vorhanden. Brent-Rohöl hat sich seit Jahresbeginn um gut 90 Prozent verteuert und Ölpreise von deutlich unter der 100-Dollar-Marke wird es wohl erst geben, wenn eine nachhaltige, belastbare diplomatische Lösung für den Nahen Osten vorliegt.

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