Heizölpreise legen zu - Ölpreise stabil | Heizöl-News vom

um 13:59 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind im Wochenverlauf gestiegen, gaben jedoch am Donnerstagmittag schon wieder etwas nach. Am Donnerstagmorgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 102,66 €uro/100 Liter. Damit liegen die Heizölpreise nur leicht über ihrem 10-Monatstief, sodass zurzeit weiterhin von einem der besten Kaufzeitpunkte der vergangenen zweieinhalb Jahren gesprochen werden kann.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen kletterten die Heizölpreise in den vergangenen Tagen in nahezu allen Bundesländern. Lediglich in Bayern blieben die Preise konstant. In allen anderen Bundesländern waren Preiserhöhungen zwischen 0,6 und 1,6 Cent/Liter zu verzeichnen. Am deutlichsten legten die Preise in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen zu. Die geringsten Preiserhöhungen entfielen auf Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Sachsen-Anhalt.

In den vergangenen zweieinhalb Jahren sind die Heizölpreise nur in fünf Monaten unter die Marke von 1 €uro pro Liter gefallen. Heizölverbraucher befinden sich daher zurzeit in einer Phase, die zu den besten Kaufzeitpunkten der letzten 30 Monate gehört. Wer gerne spekuliert kann in der aktuellen Lage durchaus auf weitere Preisrückgänge setzen, sollte dann jedoch die Preise eng verfolgen. Wer weniger risikobereit ist oder das Thema Heizölbestellung für dieses Jahr erledigt haben möchte, der findet aktuell einen guten Kaufzeitpunkt vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind haben sich zuletzt nur wenig bewegt. Zum Wochenstart legten die Ölnotierungen zunächst etwas zu, gingen im Wochenverlauf dann jedoch wieder zurück. Am Donnerstagmorgen stand die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 83,3 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 79,0 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl gaben leicht auf 746 Dollar/Tonne nach, da der US-Dollarkurs jedoch deutlich auf 1,079 Dollar/€uro zulegte, gab es bei den währungsbereinigt Gasölpreisen keine Veränderung. Insgesamt sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit stabil ausgefallen.

Belastet wurden die Ölpreise ab der Wochenmitte durch einen deutlich stärkeren US-Dollar, denn das weltweit in Dollar gehandelte Rohöl wird in anderen Währungsräumen teurer wenn der US-Dollar an Wert gewinnt. Dies führt häufig zu einem Rückgang der Nachfrage und somit zu fallenden Ölpreisen. Grundsätzlich bleibt die Nachrichtenlage am Ölmarkt eher dünn und bringt wenig entscheidende Impulse für den Handel. Marktteilnehmer richten ihre Blicke bereits auf das anstehende OPEC+ Meeting. Große Überraschungen werden beim Treffen am 01. Juni allerdings auch nicht erwartet. Analysten gehen von einer Beibehaltung der aktuellen Förderpolitik des Ölkartells aus, denn eine Erweiterung der Ölförderung würde wohl sofort zu einem deutlichen Preisrückgang führen und weitere Förderkürzungen erscheinen derzeit unrealistisch.

Nachdem Klarheit über das Angebot am Ölmarkt besteht, werden Händler wieder auf die Nachfrageseite blicken. Hier sorgen die weiterhin mäßigen, globalen Konjunkturaussichten eher für eine zurückhaltende Ölnachfrage, weshalb die Internationalen Energieagentur (IEA) weiterhin nicht von einer Unterversorgung des Ölmarktes ausgeht, wie sie zum Jahresbeginn noch für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde. Von Angebots-Nachfrageverhältnis sind daher tendenziell keine preisstützenden Impulse zu erwarten. Dafür könnte der Gaza-Krieg für einen Anstieg der Ölpreise sorgen. Zumindest stellt der Konflikt ein erhebliches Risiko für die Ölproduktion in einer der ölreichsten Regionen der Erde dar. Zuletzt kam es zu einem Schusswechsel zwischen der israelischen und ägyptischen Armee, bei dem ein ägyptischer Soldat getötet wurde. Zudem rückt die israelische Armee in die Stadt Rafah ein, trotz massiver internationaler Kritik. Die Region kommt nicht zur Ruhe und von Friedensgesprächen scheint man weit entfernt zu sein.

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