Heizölpreise legen wieder zu - Ölpreise gestiegen | Heizöl-News vom

um 08:17 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte wieder gestiegen, nachdem sie zuvor etwas nachgegeben hatten. Weiterhin werden die Ölpreise durch die angespannte Lage zwischen den USA und Iran gestützt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 102,36 €uro/100 Liter. Trotz der niedrigen Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zur Wochenmitte ein uneinheitliches Bild. Während die Heizölpreise in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland um 0,1 bis 0,7 Cent/Liter zurückgingen, waren in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Sachsen-Anhalt bereits Preiserhöhungen von 0,5 bis 0,8 Cent/Liter zu verzeichnen. Im weiteren Tagesverlauf muss jedoch in allen Regionen mit Preisanstiegen gerechnet werden.

Viele Verbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der deutlich über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben zur Wochenmitte wieder zugelegt, nachdem sie zuvor unter Druck geraten waren. Am Mittwochmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 67,8 Dollar / Barrel und auch die US-Ölsorte WTI wurde bei 63,7 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl kletterten auf aktuell 697 Dollar / Tonne. Gleichzeitig konnte sich der US-Dollar weiter gegen den Euro erholen und stand am Morgen bei 1,183 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit preisstützend ausgefallen.

Nachdem die USA eine iranische Überwachungsdrohne abgeschossen haben, reagierten die Ölpreise umgehend mit steigenden Risikoaufschlägen. Grundsätzlich wollen Iran und USA in Verhandlungen eintreten, dennoch bleibt die Lage angespannt.  Die USA erhöhen weiterhin ihre Militärpräsenz im Nahen Osten und das iranische Regime droht mit einem Krieg in der gesamten Region, falls es zu einem US-Angriffs kommt. Sollte der Konflikt eskalieren und sich auf die gesamte ölreiche Region ausweiten, könnten die Ölpreise deutlich steigen, auch weil mit der Straße von Hormus, dann wohl die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen betroffen wäre. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.

Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt unverändert. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zuletzt hatte das Ölkartell OPEC+ seine derzeitige Förderpolitik erneut bestätigt und hält somit die Ölförderung auch im März auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf einem Rekordhoch aus. Dementsprechend erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes, obwohl sie ihre Prognose für die globale Ölnachfrage zuletzt leicht angehoben hatte, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht.

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