Heizölpreise legen leicht zu - Ölpreise geben nach | Heizöl-News vom
um 08:29 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte leicht gestiegen und verharren damit vielerorts, bei kleineren Bestellmengen, über der wichtigen Marke von einem €uro pro Liter. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 101,36 €uro/100 Liter. Trotz niedriger Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend, da viele Verbraucher auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf spekulieren.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zur Wochenmitte ein einheitliches Bild mit Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Dabei kletterten die Heizölpreise mit 0,9 bis 1,1 Cent/Liter am kräftigsten Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die geringsten Preiserhöhungen entfielen mit 0,1 bis 0,4 Cent/Liter auf Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Durch die Lage im Iran besteht zurzeit zwar ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise, sollte die Lage am Persischen Golf jedoch nicht eskalieren, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise jedoch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise haben zur Wochenmitte leicht nachgegeben. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Mittwochmorgen bei 67,6 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 62,5 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl legten hingegen auf 680 Dollar / Tonne zu und auch die Ölwährung US-Dollar gewann an Wert gegen den Euro und stand am Morgen bei 1,184 Dollar / €uro stand. Trotz gesunkener Ölpreise sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit leicht preisstützend ausgefallen.
Zum Wochenbeginn fehlte es dem Ölmarkt an neuen Impulsen, da die Börsen in den USA und China aufgrund eines Feiertages geschlossen waren. Der impulsarme Handel setzte sich in der ersten Wochenhälfte weiter fort. Die Blicke der Händler richten sich in dieser Woche auf die Schweiz, wo Verhandlungen zwischen den USA und Iran sowie zwischen Russland und der Ukraine stattfinden. Für den Ölmarkt stehen die USA-Iran Gespräche stärker im Fokus, da eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf droht. Sollte der Konflikt eskalieren, wäre auch die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt jedoch unverändert preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zudem hatten Vertreter des OPEC+ Verbundes zuletzt mitgeteilt, dass sie Spielräume für eine weitere Anhebung der Fördermengen sehen. Somit könnte das Ölkartell Anfang März eine erneute Ausweitung der Ölförderung beschließen. Eine Verknappung des Angebots ist zumindest nicht zu erwarten. Dementsprechend geht die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin von einer deutlichen Überversorgung des Weltölmarktes aus.
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