Heizölpreise legen leicht zu - Lage am Ölmarkt bleibt angespannt | Heizöl-News vom
um 09:30 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenbeginn erneut gestiegen. Zwar hat die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormus die Ölpreise zuletzt deutlich sinken lassen, dennoch bleibt die Lage am Weltölmarkt angespannt, besonders im Hinblick auf die raffinierten Ölprodukte. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 143,46 €uro/100 Liter. Das sind zwar gut vier Prozent weniger als zum Monatsbeginn, dennoch verharren die Heizölpreise auf einem hohen Preisniveau.
Der globale Ölmarkt und somit auch der heimische Heizölmarkt kommen einfach nicht zu Ruhe. Obwohl sich die Lage am Ölmarkt zuletzt etwas entspannt hat, bleiben die Preise hoch, weil die Lage im Nahen Osten jederzeit eskalieren könnte. Die Hoffnung auf eine nachhaltige, diplomatische Lösung im Iran-Krieg nimmt zunehmend ab und damit auch die Aussicht auf sinkende Heizölpreise vor dem Winter. Dennoch können Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um zu spekulieren, zurzeit auf fallende Preise setzen und mit einer Heizölbestellung warten. Dabei sollte man nicht auf Heizölpreise von unter einem Euro pro Liter hoffen, aber ein Rückgang zwischen 10 und 20 Prozent ist realistisch, wenn sich Lage am Ölmarkt wieder normalisiert.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Start der neuen Handelswoche leicht gestiegen, nachdem sie in der Vorwoche kräftig gefallen waren. Am Montagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 83,6 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 78,1 Dollar / Barrel gehandelt. Damit sind die Ölpreise in den zurückliegenden zwei Wochen um 17 $/b bzw. knapp 17 % gesunken. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, sind weniger deutlich gesunken und befinden sich mit aktuell 1.205 Dollar / Tonne weiterhin auf einem der höchsten Stände der vergangenen Jahre. Die globale Öl- und Krisenwährung US-Dollar ist auf 1,155 Dollar / €uro gesunken, was Ölprodukte im Euroraum etwas günstiger macht. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenstart leicht verschlechtert.
Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt. Der in der vergangenen Woche sofort wieder aufkommende Zweckoptimismus, dass es zu einer diplomatischen Lösung zwischen den USA und Iran kommt, hat bei näherer Betrachtung schnell wieder Risse bekommen. Sogar der kleinere Schritt zur Öffnung der Straße von Hormus scheint in weiter Ferne. Der Nationale Sicherheitsrat des Iran hat für die Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge eine Reihe weitreichender Forderungen gestellt, die von den USA nicht akzeptiert werden können. US-Präsident Trump hatte die Forderungen daher zuletzt als Verhandlungsmasse in einem Schachspiel bezeichnet und signalisiert, dass er keine schnelle Lösung über die zukünftige Verwaltung der Straße von Hormus oder ein Ende des Iran-Kriegs erwartet. Er verwies auf die schwierige wirtschaftliche Lage des Iran und hofft darüber Druck auf die iranische Führung ausüben zu können. Experten rechnen jedoch nicht damit, dass das Mullah-Regime aufgrund von wirtschaftlichem Druck kapitulieren wird.
Erschwert wird eine Friedenslösung in der Region zunehmend auch durch den eskalierenden Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen. Nachdem die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen, saudische Öltanker im Roten Meer attackiert hatten und eine wichtige alternative Schifffahrtsroute für den Export von saudischen Ölprodukten blockieren, erwartet Saudi-Arabien weitere Angriffe der Huthi-Rebellen und droht mit Gegenangriffen. Der Ölmarkt befindet sich zurzeit zwar nicht im akuten Krisenmodus, dennoch muss je nach Lage im Nahen Osten mit erheblichen Preischwankungen und Risikoaufschlägen gerechnet werden. Hinzu kommen aktuell auch Ausfälle von russischen Ölexporten. Die Ukraine greift seit vielen Wochen gezielt und erfolgreich die russische Ölinfrastruktur an, was die Ölproduktion Russlands massiv beeinträchtigt.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen