Heizölpreise gesunken - Ölpreise im Plus | Heizöl-News vom

um 08:59 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind in der laufenden Woche gesunken und folgen damit den leicht preisdrückenden Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt. Weiterhin werden die Ölpreise jedoch durch die angespannte Lage zwischen den USA und Iran gestützt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 101,40 €uro/100 Liter. Trotz der niedrigen Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zur Wochenmitte ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei waren die kräftigsten Preisnachlässe mit 1,3 bis 1,7 Cent/Liter in Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Am wenigsten sanken die Heizölpreise mit 0,9 bis 1,1 Cent/Liter in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Viele Verbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Durch die Lage im Iran besteht zurzeit zwar ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise, sollte die Lage im persischen Golf jedoch nicht eskalieren, sind die Aussichten für Heizölkunden recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der deutlich über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind in der ersten Wochenhälfte erneut leicht gestiegen. Am Mittwochmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 69,5 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 64,6 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl gingen hingegen zurück, auf aktuell 690 Dollar / Tonne. Die Ölwährung US-Dollar verlor etwas an Wert gegen den Euro und steht aktuell bei 1,192 Dollar / €uro. Trotz gestiegener Ölpreise sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit insgesamt preisdrückend ausgefallen.

Das bestimmende Thema am Ölmarkt bleibt die Entwicklungen im Iran. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gehen weiter, dennoch drohen beide Seiten mit militärischen Aktionen und die USA erhöhen ihre Militärpräsenz in der Region. Die Lage ist angespannt und es droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Sollte der Konflikt eskalieren, wäre auch die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.

Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt jedoch unverändert. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zuletzt hatte das Ölkartell OPEC+ seine derzeitige Förderpolitik erneut bestätigt und hält somit die Ölförderung auch im März auf dem aktuell, hohen Level. Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf einem Rekordhoch aus. Dementsprechend erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes, obwohl sie ihre Prognose für die globale Ölnachfrage zuletzt leicht angehoben hatte, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht.

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