Heizölpreise gesunken - Ölpreise geben Gewinne wieder ab | Heizöl-News vom

um 08:32 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind in den vergangenen Tagen gesunken und haben sich somit kaum vom deutlichen Auf und Ab der globalen Ölpreise beeinflussen lassen. Insgesamt gingen die Heizölpreise zum Wochenbeginn um 1,4 Cent/Liter zurück, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt aktuell 94,03 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenstart ein sehr einheitliches mit Preisrückgängen in allen Bundesländern. Auch in ihrer Höhe fielen die Preisnachlässe in allen Bundesländern mit 1,3 bis 1,7 Cent/Liter nahezu gleich aus. Die einzige Ausnahme war Sachsen, hier gaben die Heizölpreise nur um 0,7 Cent/Liter nach.

Der Ausblick auf die weitere Preisentwicklung sieht ähnlich aus wie der Rückblick auf die vergangenen Wochen. Die Versorgungslage auf dem deutschen Heizölmarkt ist weiterhin gut und die Nachfrage der Verbraucher ist gleichzeitig zurückhaltend. Diese Kombination hat das Potential die Heizölpreise im Sommer sinken zu lassen. Dennoch sollten Verbraucher die Heizölpreise eng verfolgen, um schnell reagieren können, wenn die Preise aus ihrer derzeitigen Seitwärtsbewegung nach oben oder unten ausbrechen.

Heizölverbraucher, die einen gut gefüllten Tank haben, mit dem sie leicht über die warme Jahreszeit kommen, können auf sinkende Heizölpreise spekulieren. Wer wenihger risikofreudig ist oder zurzeit Heizöl benötigt, findet im Vergleich zum Jahresbeginn aktuell ein vernünftiges Preislevel vor und kann über unseren Heizöl-Preisrechner günstig Heizöl bestellen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Nachdem die Ölpreise in der Vorwoche deutlich zugelegt hatten, setzte bereits am Freitag eine Gegenbewegung ein, die sich auch am Montag weiter fortsetzte. Am Dienstagmorgen stabilisierten sich die Ölpreise zunächst, dennoch notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT rund 2,9 $/b niedriger und wurde bei 78,57 Dollar / Barrel gehandelt. Die US-Ölsorte WTI ging ebenfalls um 2,7 $/b zurück und stand am Dienstagmorgen bei 74,27 Dollar / Barrel. Der €uro konnte gegen den US-Dollar weiter zulegen und befindet sich mit aktuell 1,125 €uro/Dollar auf dem höchsten Stand seit 16 Monaten. Die Preise für Gasöl bewegten sich kaum und standen am Morgen bei 755 Dollar/Tonne.

Die Ölpreise haben somit fast die gesamten Aufschläge der Vorwoche wieder abgegeben. Allerdings war der mit Abstand stärkste Treiber der Ölpreise in der Vorwoche auch nur der schwächere US-Dollar. Da Erdöl international fast ausschließlich in Dollar gehandelt wird, sinken die Ölpreise in anderen Währungsräumen, wenn der US-Dollar fällt. Dies sorgt für eine steigende Nachfrage, was dann die Ölpreise zumeist steigen lässt. Der Grund für den deutlichen Kursverlust des Dollars liegt in einem unerwartet starken Rückgang der US-Inflation. So fiel die Inflationsrate im Juni auf 3,0 Prozent. Dies macht eine weitere Zinsanhebungen durch die US-Notenbank FED unwahrscheinlicher, was die amerikanische Währung belastet.

Zum Wochenbeginn rückten wieder die Konjunktursorgen in den Fokus, denn aus China wurden erneut schwache Wachstumszahlen berichtet. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt war im zweiten Quartal schwächer gewachsen als erwartet. Damit setzt sich das seit Monaten nur verhaltene Wirtschaftswachstum Chinas fort. Darüber hinaus wurden die Ölpreise auch durch die Meldung belastet, dass das größte libysche Ölfeld wieder in Betrieb genommen wird, nachdem es zuvor von Demonstranten besetzt wurde. Damit stehen die Ölmengen des Sahara-Ölfeldes am Weltmarkt zur Verfügung, was die Preise weiter sinken ließ.

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