Heizölpreise gestiegen - Ölpreise ziehen an | Heizöl-News vom

um 09:08 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Nach dem Rückgang der Vorwoche sind die Heizölpreise in dieser Woche deutlich gestiegen und setzen somit insgesamt den schwankenden Seitwärtskurs weiter fort. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 115,75 €uro/100 Liter, was nun leider wieder dem oberen Ende des Seitwärtstrends entspricht. Es besteht somit das Risiko, dass die Heizölpreise nach oben ausbrechen können, obwohl sie sich bereits auf einem hohen Preislevel befinden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeihte sich im Wochenverlauf ein einheitliches Bild mit deutlichen Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Mit 2,4 bis 2,6 Cent/Liter waren die geringsten Preisanstiege in Brandenburg, Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu verzeichnen. Die kräftigsten Preiserhöhungen waren mit 3,9 bis 4,4 Cent/Liter in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland feststellbar.

Die Lage am Weltölmarkt bleibt auch in der ersten Februarwoche wenig verändert. Weiterhin werden die Ölpreise von den Kriegen im Gaza-Streifen und der Ukraine, sowie den Angriffen im Roten Meer gestützt. Auf der anderen Seite kommt die Konjunktur weltweit nicht in Fahrt und das Ölangebot ist ausreichend hoch, was die Ölpreise tendenziell unter Druck setzt. Derzeit sorgt die gute Stimmung an den US-Aktienmärkten für einen Preisaufschwung am Ölmarkt, der jedoch nicht nachhaltig sein muss. Heizölverbrauchern, die einen gut gefüllten Tank haben, empfehlen wir daher erstmal abzuwarten. Die Nachfrage ist derzeit auch gering, sodass die Lieferfristen für eine günstige Heizölbestellung bei maximal vier Wochen liegen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind in dieser Handelswoche um gut drei Prozent gestiegen, nachdem sie in der Vorwoche einen Verlust von rund siebe Prozent verzeichneten. Am Freitagmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 81,5 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 76,2 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl zogen doppelt so stark an wie die Ölpreise und standen am Freitagmorgen bei 888 Dollar/Tonne. Der US-Dollar verharrt mit aktuell 1,077 Dollar/€uro auf einem starken Level. Insgesamt sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt in dieser Woche somit eindeutig preistreibend ausgefallen.

Der Hauptpreistreiber bleibt dabei die Sorge vor einer Eskalation der Konflikte im ölreichen Nahen und Mittleren Osten. Neben dem anhaltenden Gaza-Krieg ist für den Ölhandel derzeit vor allem die Auseinandersetzung mit den jemenitischen Huthi-Milizen im Roten Meer, der Faktor, der den Handel verteuert und auch die Ölpreise stützt. Auch in dieser Woche wurden wieder Handelsschiffe auf dem Weg zum Suez-Kanal angegriffen. Die USA und Großbritannien intervenieren in der Region militärisch und Greifen Stützpunkte der Huthi an. Auch Deutschland hat nun ein Kriegsschiff in das Rote Meer entsandt um die wichtige Handelsroute zwischen Europa und Asien zu schützen.  

Ein weiterer Grund für den jüngsten Aufschwung der Ölpreise ist die gute Stimmung an den US-Aktienmärkten. Diese lässt Anleger gerne auch in risikoreichere Anlegeformen, wie die Ölpreise, investieren, was dann die Kurse in die Höhe treibt. Begründet wird die gute Börsenstimmung mit der Aussicht auf eine sich abschwächende Inflation und einer damit einhergehenden Erholung der Weltwirtschaft. Zugpferd sind dabei die USA, in Europa oder China ist der Aufschwung noch nicht erkennbar. Daher bleiben die Leitzinsen auch in allen wichtigen Wirtschaftsregionen auf einem sehr hohen Niveau, auch in den USA.

Für Preisdruck sorgt weiterhin die gute Angebotslage auf dem Weltölmarkt, die derzeit durch eine steigende Ölförderung in Nicht-OPEC-Ländern, hierbei vor allem durch die US-Ölförderung, und durch eine uneinheitliche Förderpolitik der OPEC-Staaten zustande kommt. Zudem bleibt die globale Ölnachfrage konjunkturbedingt weiterhin zurückhaltend. Die US-Öllagerdaten brachten in dieser Woche keine Bewegung, da sich die gesamten Öllager unterm Strich kaum verändert haben. Zwar verzeichneten die Rohöllagerbestände ein Plus von 5,5 Mio. Barrel, dafür war bei den Lagerbeständen der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) ein Rückgang von 6,3 Mio. Barrel zu verzeichnen.

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