Heizölpreise geben wieder nach - Ölpreise gesunken | Heizöl-News vom

um 08:44 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Wie erwartet sind die Heizölpreise in den vergangenen Tagen deutlich gesunken. Den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt entsprechend fielen die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um kräftige 3,3 Cent/Liter. Somit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am heutigen Dienstagmorgen 92,10 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich im Verlauf dieser Woche ein recht einheitliches Bild mit kräftigen Preisrückgängen in nahezu allen Bundesländern. Lediglich in Bayern fielen die Preisnachlässe mit gut 0,7 Cent/Liter eher verhalten aus. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen 2,1 und 5,1 Cent/Liter. Dabei sanken die Heizölpreise mit 2,1 bis 3,0 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, Die höchsten Preisnachlässe entfielen mit 4,4 bis 5,1 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Auf dem deutschen Heizölmarkt bleibt die Versorgungslage gut und es zeichnen sich weiterhin keine Engpässe durch Niedrigwasser oder andere Marktgegebenheiten ab. Gleichzeitig ist die Nachfrage der Verbraucher gering, was insgesamt für tendenziell sinkende Heizölpreise spricht. Auch von den Finanz- und Rohstoffmärkten kamen zuletzt preissenkende Impulse für den heimischen Heizölmarkt.

Wir empfehlen Verbrauchern weiterhin die Heizölpreise stetig im Blick zu haben, um reagieren zu können, wenn es an den Rohstoffbörsen deutlich runter oder auch rauf gehen sollte. Wer einen vollen Tank hat und gerne spekuliert, der kann für den Sommer auf weiter fallende Heizölpreise setzen. Heizölverbraucher, die zurzeit Heizöl benötigen, finden im Vergleich zum Vorjahr ein vernünftiges Preislevel vor und können über unseren Heizöl-Preisrechner günstig Heizöl bestellen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Ende der vergangenen und zum Auftakt der aktuellen Handelswoche deutlich gesunken. Die Nordsee-Ölsorte Brent gab um 3,2 $/b nach und notierte am Dienstagmorgen bei 72,3 Dollar / Barrel. Die US-Ölsorte WTI fiel um 3,5 $/b und wurde mit 67,4 Dollar / Barrel am Morgen deutlich unter der 70-Dollar-Marke gehandelt. WTI weist somit aktuell den tiefsten Stand seit August 2021 auf. Gleichzeitig sind die Gasölpreise jedoch leicht gestiegen auf aktuell 708 Dollar/Tonne, was sich tendenziell preisstützend auf die heimischen Heizölpreise auswirkt. Der €uro-Dollar-Wechselkurs ist mit derzeit 1,079 €uro/Dollar kaum verändert.

Trotz anhaltender globaler Krisen und obwohl sich eines der größten Ölförderländer der Welt im Krieg befindet, haben sich die Ölpreise in den vergangenen Wochen stabil gezeigt und haben nun sogar wieder die Abwärtsbewegung eingeschlagen. Dies ist auf die anhaltend trüben Konjunkturaussichten zurückzuführen, die wiederum eine schwäche Ölnachfrage erwarten lassen. Im Fokus stehen dabei natürlich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Für die USA rechnen Analysten für dieses Jahr weiterhin mit einer Rezession, weshalb viele Marktbeobachter davon ausgehen, dass die US-Notenbank FED den Leitzins zunächst nicht weiter anheben wird. Und in China bleiben die Indikatoren zum Wirtschaftswachstum seit Wochen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Die Ankündigung Saudi-Arabiens eine deutlichen Förderkürzung vorzunehmen ist in diesem Marktumfeld vollständig verpufft. So konnte das Meeting des OPEC+ Verbundes in der vergangenen Woche nur kurz für ein paar Schlagzeilen sorgen und die Ölpreise etwas nach oben treiben, auch weil viele OPEC-Länder keine zusätzlichen Produktionskürzungen vornehmen und somit nicht dem größten OPEC-Mitglied Saudi-Arabien folgen wollten, das für Juli eine Kürzung seiner Produktion um eine Million Barrel je Tag angekündigt hatte.

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