Heizölpreise geben weiter nach - Ölpreise steigen wieder | Heizöl-News vom
um 08:25 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenausklang leicht gesunken, obwohl sich die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt zuletzt wieder eingetrübt haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 153,01 €uro/100 Liter und liegt damit weiterhin rund 50% über dem Vorkriegsniveau. Die zwischen den USA und Iran vereinbarte, zweiwöchige Feuerpause ist sehr brüchig und die Straße von Hormus ist weiterhin nicht passierbar. Insgesamt bleibt die Lage im Nahen Osten sehr angespannt und ein Frieden ist noch nicht in Sicht.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zum Wochenende in fast allen Bundesländern weitere Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen legten die Heizölpreise zu. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen 1,5 und 7,1 Cent/Liter. Im Bundesländervergleich ist Heizöl zurzeit am teuersten in Bremen und Thüringen, die günstigsten Angebote findet man in Bayern und Baden-Württemberg.
Die erste Erleichterung über die Feuerpause ist am Ölmarkt schnell der Realität gewichen. Die Lage am Persischen Golf bleibt instabil und die Ölexporte durch die Straße von Hormus sind weiterhin blockiert. Die Ölpreise bewegen sich wieder in Richtung der 100-Dollar-Marke. Es kann daher noch eine ganze Weile dauern bis die Heizölpreise hierzulande wieder auf das Vorkriegsniveau sinken. In den letzten Jahren waren Mai und Juni gute Kaufmonate, danach sieht es zurzeit nicht aus. Dennoch sollten Verbraucher, sofern möglich, mit einer Heizölbestellung warten, bis die Lage im Nahen Osten wieder stabiler ist.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte wieder gestiegen, nachdem sie am Mittwoch massiv eingebrochen waren. Dennoch wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitragmorgen mit 96,7 Dollar / Barrel weiterhin unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke gehandelt. Genauso wie die US-Ölsorte WTI, die am Morgen bei 98,4 Dollar / Barrel stand. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, sind auf 1.222 Dollar / Tonne geklettert und die globale Ölwährung US-Dollar hat mit 1,169 Dollar / €uro leicht an Wert gegen den Euro gewonnen. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende etwas verschlechtert.
Die zwischen den USA und Iran vereinbarte, zweiwöchige Feuerpause ist sehr brüchig bzw. findet nur bedingt statt. Dennoch starten heute weitere Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad mit dem Ziel einer Beendigung des Krieges. Es zeichnet sich ab, dass die Gespräche schwierig werden. Die Straße von Hormus wurde bisher nicht wie vereinbart geöffnet. Rund 2.000 Transportschiffe warten weiterhin auf Garantien für eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge. Zudem scheint der Iran eine Maut für eine sichere Passage zu verlangen. Auf der anderen Seite greift Israel massiv den Süden des Libanons an, obwohl die Waffenruhe die Verbündeten des Irans, die Hisbollah und die Hamas, wohl miteinschließen sollte. Teheran besteht scheinbar auch auf eine weitere Urananreicherung, was eine klare rote Linie für die USA sein dürfte. Das Mullah-Regime bleibt an der Macht und hat die Gewissheit, dass der Plan, den Krieg in der gesamten Region eskalieren zu lassen und somit die Kriegskosten für die Welt in die Höhe zu treiben, funktioniert. Insgesamt bleibt die Lage im Nahen Osten also sehr angespannt und ein Frieden ist noch nicht in Sicht.
Von den geopolitischen Faktoren abgesehen, wurde zuletzt über einen deutlichen Verlust von Produktionskapazitäten am Persischen Golf berichtet. Die iranischen Angriffe der vergangenen Wochen auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines haben in der Region ihre Spuren hinterlassen. Eine schnelle Normalisierung der Ölpreise auf das Vorkriegsniveau sehen Analysten, selbst im Falle eines Friedens, zunehmend kritisch. Auch die Internationale Energieagentur (IEA) hat bereits mehrfach auf die erheblichen Schäden an der Ölinfrastruktur hingewiesen. Dennoch hat der Ölmarkt zurzeit noch kein echtes Versorgungsproblem, auch wenn die Ölpreise etwas anderes aufzeigen. Ein Indikator für das Angebots-Nachfrageverhältnis sind die US-Öllagerbestände und diese befinden sich laut dem US-Energieministerium (DOE) aktuell nur knapp unter einem Drei-Jahreshoch. Seit Kriegsbeginn sind die US-Öllagerbestände sogar leicht gestiegen. In dieser Woche verzeichnen die Rohöllager einen Anstieg in Höhe von 3,1 Mio. Barrel und die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) sind lediglich um 4,7 Mio. Barrel gesunken.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen