Heizölpreise geben weiter nach - Ölpreise stabil | Heizöl-News vom

um 08:49 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise haben zur Wochenmitte leicht nachgegeben, allerdings könnten die Preise im Tagesverlauf noch weiter fallen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 95,06 €uro/100 Liter. Ohne die erneut gestiegene Co2-Steuer würden die Heizölpreise gut 20 €uro/100 Liter günstiger sein. Damit leisten Heizölkunden mittlerweile einen erheblichen, finanziellen Beitrag zum Klimaschutz.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich in der ersten Woche des neuen Jahres ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit 6,1 Cent/Liter fielen die Heizölpreise am deutlichsten Brandenburg, Berlin und Sachsen. Die geringsten Preisnachlässe waren mit 3,2 bis 3,9 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen.

Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Es bleibt daher dabei, dass Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, eine gute Chance auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf haben. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung einen Kaufzeitpunkt vor, der zumindest klar unter dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte leicht gesunken. Am Mittwochmorgen notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 60 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 56,3 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl sanken auf 600 Dollar / Tonne und der Euro-Dollar-Wechselkurs blieb stabil bei 1,17 Dollar / €uro. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit weiter verbessert und lassen heute einen Rückgang von rund einem Cent je Liter erwarten.

Die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Maduro wirkt sich weiterhin kaum auf den Ölmarkt aus. Die Lage zwischen den USA und Venezuela bleibt angespannt aber relativ stabil. Die Regierung in Caracas will sich politisch und militärisch nicht mit den USA messen und scheint auf der Suche nach einem Kompromiss zu sein. Fundamental betrachtet verfügt Venezuela zwar über die größten Ölvorkommen der Welt, steht jedoch nur für weniger als ein Prozent der weltweiten Ölförderung. Sollten die USA Zugriff auf Venezuelas Ölreserven bekommen und die marode Infrastruktur modernisieren, könnte das Angebot auf dem Weltölmarkt weiter steigen. Dies erfordert jedoch Zeit und Venezuela ist als Mitglied der OPEC zunächst auch an bestehende Fördergrenzen gebunden. Die Auswirkungen auf den Ölmarkt halten sich daher auch aus fundamentaler Sicht in Grenzen.

Am Ölmarkt steht daher die aktuelle Versorgungslage im Fokus und diese zeigt weiterhin eine Überversorgung des Weltölmarktes. Am vergangenen Wochenende hat das Ölkartell Opec+ seine derzeitige Förderpolitik bestätigt und hält somit die Ölförderung im ersten Quartal des neuen Jahres auf dem aktuellen Level. Derzeit fördern allerdings alle OPEC-Mitglieder auch schon in der Nähe ihrer Kapazitätsgrenzen und Nicht-OPEC-Staaten wie die USA oder Kanada weisen ebenfalls eine Ölförderung auf Rekordhoch aus. Gleichzeitig ist die weltweite Ölnachfrage weniger stark gewachsen als zuvor angenommen wurde, sodass ein deutlich gestiegenes Ölangebot auf eine relativ schwache Nachfrage trifft. Dementsprechend erwartet die Internationale Energieagentur (IEA), dass das Angebot am Ölmarkt im kommenden Jahr um rund 3,8 Mio. Barrel über der Nachfrage liegen wird, was einer historisch hohen Überversorgung des Weltölmarktes gleichkommt.

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