Heizölpreise geben weiter nach - Ölpreis auf 3-Monatstief | Heizöl-News vom

um 08:47 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zum Wochenende wieder gesunken. Nach dem Auf und Ab der vergangenen Tage, verzeichnen die Heizölpreise somit unterm Strich auf Wochensicht einen Rückgang von rund fünf Cent je Liter. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt aktuell 127,50 €uro/100 Liter und die Preise bewegen sich weiterhin in der Nähe ihrer mehrmonatigen Tiefstände von Ende Mai.

Die für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert, dennoch überwiegt an den Börsen der Optimismus, dass es im Nahen Osten bald zu einer diplomatischen Lösung kommen wird. Zudem hat sich die Lage am Weltölmarkt etwas beruhigt, weil deutlich mehr Öllieferungen aus der Golfregion über andere Wege stattfinden als zuvor. Verbraucher sollten daher mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Zehn bis zwanzig Prozent Preisrückgang könnten in diesem Jahr noch möglich sein, Heizölpreise von unter einem Euro pro Liter sollte man jedoch nicht erwarten.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang deutlich gesunken und dabei auf eine neues 3-Monatstief gefallen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Freitagmorgen mit 88,2 Dollar / Barrel sogar unter der 90-Dollar-Marke gehandelt, genauso wie die US-Ölsorte WTI, die bei 85,8 Dollar / Barrel stand. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten hingegen leicht zu, auf aktuell 1.040 Dollar / Tonne. Die Öl- und Krisenwährung US-Dollar bleibt mit 1,156 Dollar / €uro relativ stabil in der Nähe eines 2-Monatshochs. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende minimal verbessert.

US-Präsident Trump hat die zuvor angekündigten schweren Angriffe der USA auf den Iran abgesagt, weil man auf höchster politischer Ebene wohl erneut kurz vor einer Verhandlungslösung stehen soll. Dies bestätigte den seit Wochen am Ölmarkt bestehenden Optimismus, dass es bald eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg geben wird. Zwar bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt, aber grundsätzlich haben Iran und USA kein Interesse an eine Fortführung der Kriegshandlungen. In trockenen Tüchern ist eine Lösung allerdings noch nicht, denn Trump braucht einen besseren Deal als seine Vorgänger, um den Krieg innenpolitisch zu rechtfertigen, Israel führt seinen Kampf gegen die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon fort und der Iran blockiert weiterhin, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus.

Zuletzt konnten jedoch einige Tanker die Straße von Hormus passieren und es finden deutlich mehr Öllieferungen aus der Golfregion über andere Wege statt als zuvor. Darüber hinaus haben andere Ölförderländer ihre Exporte erhöht und ölnachfragende Länder den Verbrauch gesenkt bzw. greifen auf ihre strategischen Ölreserven zurück. Alles zusammen sorgt dafür, dass sich der erste Schock, nach Beginn der Iran-Kriegs, erstmal gelegt hat und die Lage am Ölmarkt entspannter geworden ist. Dennoch sinken die globalen Öllagerbestände seit Wochen stetig. In den USA sind die gesamten Öllagerbestände in der zurückliegenden Woche um weitere 8 Mio. Barrel gesunken. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager in der vergangenen Woche einen Rückgang um 7,2 Mio. Barrel, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 0,6 Mio. Barrel zurückgingen.

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