Heizölpreise geben nach - Ölpreise ziehen an | Heizöl-News vom
um 08:14 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte gesunken, obwohl die Verhandlungen zwischen den USA und Iran festgefahren sind und die Ölpreise deutlich zugelegt haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 142,65 €uro/100 Liter. Der Grund dafür liegt in den gesunken Gasölpreisen, welche für die Preissetzung von Heizöl und Diesel bestimmend sind.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zur Wochenmitte in allen Bundesländern spürbare Preisrückgänge zu verzeichnen, die in einer Spannbreite zwischen 3,6 und 6,1 Cent/Liter lagen. Am kräftigsten sanken die Heizölpreise in Bayern, während die geringsten Preisnachlässe auf Nordrhein-Westfalen entfielen.
Die Aussichten auf einen Frieden im Nahen Osten und der damit einhergehenden Öffnung der Straße von Hormus haben sich zuletzt deutlich eingetrübt. Die Unsicherheit am Ölmarkt bleibt hoch und die Ölpreise ziehen wieder deutlich an. Verbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat über die kommenden, wärmeren Monate kommen, sollten abwarten und auf sinkende Heizölpreise setzen. Wer jedoch Heizöl benötigt, der sollte in Betracht ziehen, sich gegen eine erneute Eskalation abzusichern und zumindest eine kleinere Menge Heizöl bestellen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zur Wochenmitte weiter gestiegen, weil zurzeit noch keine Lösung im Iran-Krieg erkennbar ist. Die Nordsee-Ölsorte BRENT kletterte mit 111,6 Dollar / Barrel auf einen der höchsten Stände seit Kriegsbeginn die US-Ölsorte WTI notierte mit 99,7 Dollar / Barrel nur minimal unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, gaben hingegen auf 1.252 Dollar / Tonne nach, während der US-Dollar gewann, als globale Öl- und Krisenwährung, weiterhin bei rund 1,17 Dollar / €uro steht. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte leicht verbessert.
Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben weiterhin das alles bestimmende Thema am Ölmarkt. Noch gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg, aber die Verhandlungen scheinen festgefahren zu sein. Das Mullah-Regime hat seine Macht im Iran gefestigt und setzt in den Verhandlungen auf Zeit. US-Präsident Trump benötigt hingegen einen schnellen Deal. Der Iran bietet zwar die Öffnung der Straße von Hormus an, wenn die Kriegshandlungen aufhören, aber das wäre nur eine Rückkehr zum Status Quo und für Trump wohl kein gesichtswahrender, guter Deal. Eine baldige Öffnung der Straße von Hormus ist daher zurzeit nicht in Sicht und je länger der Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abgeschnitten ist, desto stärker steigen die Ölpreise.
Erste Konsequenzen aus dem Iran-Krieg haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gezogen, indem sie zum 01. Mai aus der OPEC austreten werden. Dies ist ein diplomatischer Paukenschlag im Nahen Osten und eine deutliche Schwächung des Ölkartells, denn mit den VAE verlässt der viertgrößte Ölexporteur den OPEC+ Verbund. Kurzfristig wirkt sich dies nicht auf den Ölmarkt aus, aber langfristig wird dieser Schritt eher zu niedrigeren Ölpreisen führen, weil die VAE mehr Erdöl fördern wollen als es die OPEC, unter der Führung von Saudi-Arabien, zugelassen hat.
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