Heizölpreise geben nach - Ölpreise gesunken | Heizöl-News vom

um 09:05 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte weiter gesunken und folgen damit den verbesserten Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt, die auf ein Drei-Wochentief gefallen sind. Am Morgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 100,95 €uro/100 Liter. Allerdings kann im Tagesverlauf mit weiteren Preisrückgängen gerechnet werden, was die Heizölpreise wieder unter die wichtige Marke von einem €uro pro Liter drücken sollte.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenausklang ein uneinheitliches Bild, weil die preisdrückenden Vorgaben am Freitagmorgen noch nicht in allen Regionen angekommen sind. So waren in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt noch leichte Preisanstiege von 0,1 bis 0,5 Cent/Liter zur verzeichnen, während die Heizölpreise in allen anderen Bundesländern bereits gesunken sind. Die kräftigsten Preisnachlässe waren mit 0,7 bis 1,0 Cent/Liter in Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz feststellbar.

Trotz niedriger Temperaturen bleibt die Heizölnachfrage zurückhaltend. Viele Verbraucher spekulieren auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Durch die Lage im Iran besteht zurzeit zwar ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise, sollte die Lage am Persischen Golf jedoch nicht eskalieren, sind die Aussichten für Heizölkunden recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der knapp über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind in der zweiten Wochenhälfte deutlich unter Druck geraten und um rund zwei Dollar je Barrel gesunken. So notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen bei 67,4 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 62,7 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl sanken ebenfalls deutlich auf aktuell 672 Dollar / Tonne. Die Ölwährung US-Dollar legte leicht gegen den Euro zu und stand am Morgen bei 1,186 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit deutlich preisdrückend ausgefallen und lassen einen spürbaren Rückgang der Heizölpreise erwarten.

Der aktuelle Rückgang der Ölpreise hat kaum etwas mit der Lage am Ölmarkt zu tun, sondern ist auf die allgemein nervöse Stimmung an den Finanzmärkten zurückzuführen. Gestern kam es am US-Aktienmarkt erneut zu einem kräftigen Rückgang, bei dem sich Händler in große Zahl aus Risikoanlagen zurückzogen, zu denen auch die Ölnotierungen zählen. Hinzu kam, dass die US-Öllagerbestände deutlich zulegten, was für ein hohes Angebot auf dem Weltölmarkt spricht und die Ölpreise unter Druck setzt. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager einen Aufbau von massiven 8,5 Mio. Barrel, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 1,5 Mio. Barrel sanken. In Summe legten die US-Öllagerbestände somit um 7 Mio. Barrel zu.

Von der guten Versorgungslage abgesehen, bleiben die Entwicklungen im Iran ein zentrales Thema am Ölmarkt. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran gehen weiter, dennoch drohen beide Seiten mit militärischen Aktionen und die USA erhöhen ihre Militärpräsenz in der Region. Die Lage ist angespannt und es droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Sollte der Konflikt eskalieren, wäre auch die wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend könnten die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.

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