Heizölpreise geben leicht nach - US-Dollar auf Langzeittief | Heizöl-News vom

um 08:41 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise haben zum Wochenausklang etwas nachgegeben. Trotz erneut gestiegener Ölpreise sind die Preise für Gasöl gesunken und der US-Dollar ist gegen den Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai gefallen. Insgesamt habe sich die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt leicht verbessert, was die Heizölpreise hierzulande hat minimal sinken lassen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 146,86 €uro/100 Liter.

Die Aussichten auf sinkende Heizölpreise vor dem Winter haben sich zuletzt spürbar eingetrübt. Die Lage am Ölmarkt bleibt angespannt, weil eine Lösung im Iran-Konflikt und zur Öffnung der Straße von Hormus nicht in Sicht ist. Zudem ist die Versorgung mit Ölprodukten, aufgrund von Raffinerieengpässen, beeinträchtigt und in Deutschland erschwert das Niedrigwasser die Logistik. Preislich sorgt dies für Risikoaufschläge und steigende Margen entlang der gesamten Versorgungskette. Dennoch haben die Heizölpreise Spielraum nach unten, weshalb Verbraucher aktuell auf günstigere Heizölpreise spekulieren und mit einer Heizölbestellung warten können. Dabei sollte man nicht auf Heizölpreise von unter einem Euro pro Liter hoffen, aber ein Rückgang zwischen zehn bis zwanzig Prozent ist realistisch, wenn sich Lage im In- und Ausland normalisiert.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind, nach neuen Drohungen von US-Präsident Trump gegen den Iran, weiter gestiegen. Am Freitagmorgen kletterte die Nordsee-Ölsorte BRENT mit 93,4 Dollar / Barrel auf eine neues August-Hoch, genauso wie die US-Ölsorte WTI, die bei 86,4 Dollar / Barrel notierte. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, gab hingegen leicht nach, auf aktuell 1.289 Dollar / Tonne. Gleichzeitig verlor die globale Ölwährung US-Dollar deutlich an Wert gegen den Euro und notierte am Morgen mit 1,170 Dollar / €uro auf dem tiefsten Stand seit Anfang Mai. Die sehr hohe US-Staatsverschuldung und die Ankündigung der US-Regierung verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen hat den Dollar massiv unter Druck gesetzt, was Ölprodukte im Euroraum günstiger macht. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenausklangt somit leicht verbessert.

Weiterhin bleibt die Lage im Nahen Osten das bestimmende Thema am Ölmarkt und eine Lösung im Iran-Konflikt in weiter Ferne. Zuletzt haben sich die Fronten zwischen den USA und Iran wieder verhärtet, weil beide Seiten vor möglichen, neuen Gesprächen auf ihren Maximalforderungen beharren. Der Iran stellt unrealistische Forderungen für ein Ende des Krieges und will zudem die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus, während US-Präsident Trump dem Iran mit einem massiven "Wirtschaftskrieg" droht und immer wieder betont, dass er keine schnelle Lösung braucht. Trump will nun wohl über die Zeit mit Seeblockaden und Wirtschaftssanktionen den Krieg gewinnen, was jedoch auch China auf den Plan ruft, denn die Volksrepublik ist der größte Handelspartner des Irans.

Der Ölmarkt befindet sich zurzeit zwar nicht im akuten Krisenmodus, dennoch muss je nach Lage im Nahen Osten mit erheblichen Preischwankungen und Risikoaufschlägen gerechnet werden. Im Hinblick auf die globalen Öllagerbestände ist der Ölmarkt noch weit von einer Normalisierung entfernt, allerdings wurde aus den USA erneut ein Anstieg der Lagerbestände gemeldet. Nach dem massiven Anstieg der Vorwoche gab das US-Energieministerium (DOE) auch für die aktuelle Woche wieder einen leichten Anstieg bekannt. Dabei legten die Rohöllagerbestände um 4,4 Mio. Barrel zu, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um 0,8 Mio. Barrel sanken.

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