Heizölpreise geben leicht nach - Ölmarkt hofft auf Lösung im Nahen Osten | Heizöl-News vom

um 08:53 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise haben zum Wochenende leicht nachgeben, bleiben auf Wochensicht jedoch deutlich im Plus. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 132,90 €uro/100 Liter und ist somit rund sechs Prozent teurer als vor einer Woche. Der jüngste Abwärtstrend der Heizölpreise wurde vorerst gestoppt und kann nur wieder aufgenommen werden, wenn sich die Lage im Nahen Osten beruhigt.

Die für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert, dennoch überwiegt an den an den Börsen der Optimismus, dass des im Nahen Osten zu einer diplomatischen Lösung kommen wird. Daher halten sich die Ölpreise zurzeit deutlich unter der 100-Dollarmark, auch wenn das Risiko besteht, dass die Ölpreise bei einer Eskalation am Persischen Golf, einen deutlichen Preissprung nach oben vollziehen werden. Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Heizöltank haben, sollten dennoch mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Wer hingegen Heizöl benötigt, der sollte zumindest die Bestellung einer kleineren Menge in Betracht ziehen, um sich gegen das Risiko kurzfristiger, kräftiger Preissprünge abzusichern.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang gesunken, nachdem die Notierungen in der ersten Wochenhälfte spürbar zugelegt hatten. Das Hin und Her bei den Verhandlungen um einen Frieden im Nahen Osten bewegt die Ölpreise entsprechend. Am Freitagmorgen stand die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 95,4 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 93,1 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, gingen auf 1.078 Dollar / Tonne zurück, während die Öl- und Krisenwährung US-Dollar auf 1,161 Dollar / €uro zulegte. Damit haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt in der zweiten Wochenhälfte leicht verbessert.

Am Ölmarkt überwiegt der Optimismus, dass eine diplomatische Lösung im Nahen Osten gefunden wird. Hoffnung macht dabei, dass die Lage zuletzt nicht eskaliert ist, obwohl die Feuerpause, durch schwere Feuergefechte zwischen den USA und Iran, kurz vor einem Ende stand. Unterdessen haben sich auch Israel und Libanon auf einen Waffenstillstand verständigt, dieser wird jedoch von der proiranischen Hisbollah-Miliz abgelehnt, weshalb die Kämpfe im Süden des Libanon weitergehen. Insgesamt bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt und unübersichtlich. Auch wenn die USA und Iran eine diplomatische Lösung wollen, sind die Verhandlungen zäh und Fortschritte kaum zu erkennen.

Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt somit weiterhin blockiert, was den Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abschneidet. Bisher können Lieferausfälle im Westen noch zu weiten Teilen durch die strategischen Öllager kompensiert werden, allerdings sinken die globalen Öllagerbestände seit Wochen stetig. In den USA sind die gesamten Öllagerbestände in den zurückliegenden zehn Wochen um beachtlich 70 Mio. Barrel bzw. knapp neun Prozent gesunken. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager in der vergangenen Woche einen Rückgang um weitere 8,0 Mio. Barrel, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) jedoch um 5,4 Mio. Barrel zulegten.

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