Heizölpreise gaben wieder nach | Heizöl-News vom

um 08:55 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Nachfrage auf dem heimischen Heizölmarkt bleibt weiterhin schwach, was einerseits darauf zurückzuführen ist, dass Verbraucher zurzeit auf sinkende Heizölpreise spekulieren. Darüber hinaus hatten im Sommer bereits viele Kunden die günstigen Heizölpreise für eine weitsichtige Heizölbestellung genutzt.

Aus der schwachen Nachfrage ergibt sich für Verbraucher zurzeit der positive Effekt, dass viele Heizölhändler Rabatte einräumen um das Geschäft anzukurbeln. Dies wird vor allem daran deutlich, dass die Rohölpreise seit Oktober gestiegen sind während die Heizölpreise nachgegeben haben. Auch heute sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter gesunken, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen 67,2 €uro/100 Liter kostete.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein uneinheitliches Bild. Zwar gingen die Heizölpreise in den meisten Bundesländern zurück, in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland waren jedoch Preiserhöhungen zwischen 0,2 und 0,6 Cent/Liter zu verzeichnen. Mit 0,8 Cent/Liter entfielen die kräftigsten Preisrückgänge heute auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Im vergangenen Sommer hatten wir eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen, weil wir davon ausgegangen waren, dass die Rohöl- und Heizölpreise zum Jahresende deutlich anziehen werden. Diese Einschätzung hat sich nicht vollständig bewahrheitet. Wer unserer damaligen Empfehlung gefolgt ist, hat zwar keinen Fehler gemacht, allerdings haben sich die Heizölpreise im Herbst doch eher stabil gezeigt.

Trotz der jüngsten Erhöhung der OPEC-Förderkürzung und recht stabiler Wirtschaftsdaten, drücken weiterhin die ungelösten bzw. noch drohenden Handelskonflikte auf die Stimmung an den Börsen und auch auf die Rohölnachfrage. Beides hält das spekulative Handelsprodukt Rohöl unter Druck. Zudem scheinen sich Anleger in Zeiten der hart geführten Diskussionen um den Klimawandel auch bei Investitionen in fossile Brennstoffe zurückzuhalten, was sich in dieser Woche auch am Börsengang von Aramco zeigte. Zwar ist der saudische Ölkonzern erwartungsgemäß zum wertvollsten Unternehmen der Welt avanciert, der angestrebte Wert von über zwei Billionen Dollar wurde jedoch deutlich verfehlt.

Insgesamt sieht es für Heizölverbraucher zurzeit nicht danach aus, dass sich die Preisvorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt deutlich verschlechtern werden. Allerdings ist auch der Spielraum für Preisrückgänge ziemlich begrenzt, weshalb wir in den kommenden Wochen weiterhin recht stabile Heizölpreise erwarten. Sollten winterliche Temperaturen hierzulande zu einem spürbaren Anstieg der Heizölnachfrage führen, müssen sich Verbraucher allerdings darauf einstellen, dass die aktuell gewährten Sonderrabatte schnell wieder zurückgenommen werden. Zudem sollte man daran denken, dass eine Heizölbestellung zu den günstigsten Konditionen, unter Berücksichtigung der anstehende Feiertage, mit einer Lieferfrist von über einem Monat verbunden ist.

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