Heizölpreise gaben nach - Ölpreise gesunken | Heizöl-News vom

um 08:20 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zum Wochenstart zunächst gesunken, nachdem sie in der Vorwoche deutlich gestiegen waren. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 104,32 €uro/100 Liter. Bedingt durch angespannte Lage zwischen den USA und Iran besteht ein hohes Risiko, dass die Rohöl- und Heizölpreise schnell wieder nach oben drehen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenbeginn ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit 2,0 Cent/Liter fielen die Heizölpreise am kräftigsten in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen. In Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen waren am Morgen hingegen nur leichte Preisnachlässe zwischen 0,1 und 0,4 Cent/Liter zu verzeichnen.

Durch die angespannte Lage im Iran besteht zurzeit ein erhebliches Risiko für steigende Ölpreise. Sollte sich die Lage am Persischen Golf jedoch beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise jedoch recht gut. Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes längerfristig für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer kurzfristig Heizöl benötigt, sollte in seine Überlegungen einbeziehen, dass die Preise deutlich steigen können, wenn die Lage im Iran eskaliert.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt zurückgegangen, nachdem sie zuvor auf ein 6-Monatshoch geklettert waren. Am Montagmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 71 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 65,7 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl gaben ebenfalls spürbar nach, auf aktuell 720 Dollar / Tonne. Die globale Ölwährung US-Dollar verlor gegen den Euro und fiel wieder auf 1,183 Dollar / €uro zurück. Nach den deutlichen preistreibenden Impulsen der vergangenen Woche sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zu Beginn dieser Woche preisrückend ausgefallen.

Im Fokus stehen am Ölmarkt die Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran. Zuletzt hatten sich Hinweise vermehrt, dass ein militärisches Vorgehen der USA realistischer wird. Laut hohen US-Sicherheitsbeamten ist das US-Militär bereit einen Erstschlag durchzuführen und hat eine enorme Militärpräsenz in der Region aufgebaut, die für einen längeren Konflikt ausgelegt ist. Gleichzeitig hat der Iran ein Militärmanöver im Golf von Oman durchgeführt, zusammen mit seinem Verbündeten Russland. Die Gespräche werden zwar fortgeführt, allerdings scheint eine Einigung weit entfernt zu sein. Im Falle eines US-Angriffs droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Dann wäre auch die weltweit wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend können die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.

Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt jedoch unverändert preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Zudem hatten Vertreter des OPEC+ Verbundes zuletzt mitgeteilt, dass sie Spielräume für eine weitere Anhebung der Fördermengen sehen. Somit könnte das Ölkartell Anfang März eine erneute Ausweitung der Ölförderung beschließen. Eine Verknappung des OPEC-Angebots ist zumindest nicht zu erwarten. Dementsprechend geht die Internationale Energieagentur (IEA) für das Jahr 2026 weiterhin von einer deutlichen Überversorgung des Weltölmarktes aus.

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