Heizölpreise fallen weiter - Ölpreise leicht im Plus | Heizöl-News vom

um 08:25 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind in dieser Woche um kräftige zehn Prozent gefallen und kehren damit wieder zu einem normalen, ölpreisgebundenen Verlauf zurück. Zum Wochenausklang sanken die Heizölpreise um weitere 2,5 Cent/Liter. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt aktuell 95,23 €uro/100 Liter und liegt wieder klar unter dem Durchschnittspreis des laufenden Jahres. Die Nachfrage der deutschen Heizölkunden hat dementsprechend zugenommen. Verbraucher sollten zurzeit auch die Lieferfristen bedenken und den Umstand, dass Heizölhändler demnächst beginnen werden die höheren Co2-Preise einzukalkulieren.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zum Wochenende ein einheitliches Bild mit erneut deutlichen Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 3,2 bis 3,7 Cent/Liter am kräftigsten in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen. Die geringsten Preisnachlässe entfielen am Morgen mit 0,1 bis 1,6 Cent/Liter auf Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Allerdings bleibt das Risiko bestehen, dass sich die maßgebenden Gasölpreise erneut von der Ölpreisentwicklung abkoppeln. Sollten sich die Gasölpreise weiter normalisieren, haben Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Tank haben und gerne spekulieren, eine gute Chance auf weiter sinkende Heizölpreise. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung aktuell aber auch wieder einen guten Kaufzeitpunkt vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben in der zweiten Wochenhälfte zugelegt, nachdem sie am Dienstag auf ein Monatstief gefallen waren. Aufgrund des Feiertags in den USA verlief der Handel gestern jedoch sehr ruhig, sodass sich der Anstieg in Grenzen hielt. Am Freitagmorgen stand die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 63,6 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI wurde bei 59,1 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, setzen ihre Rückkehr zu einem normalen, ölgebunden Kurs weiter fort und sanken weiter auf 684 Dollar / Tonne. Der Euro-Dollar-Wechselkurs blieb unverändert bei 1,159 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt somit erneut preisdrückend ausgefallen.

Dem Ölmarkt fehlen weiterhin neue Impulse. Zwar verfolgen Börsenhändler die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs, die Auswirkungen auf die Ölpreise sind jedoch gering. Selbst im Falle eines Waffenstillstands erwarten Experten keine deutlichen Preisrückgänge. Die jüngsten US-Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne könnten zwar zurückgenommen werden, aber die Ölexporte Russlands werden nicht deutlich zunehmen, auch weil Russland bereits an seiner Kapazitätsgrenze fördert und zudem an die vorgegebene Fördermengen des OPEC+ Verbundes gebunden ist.

Für preisstützende Impulse sorgt zurzeit die deutlich aufgehellte Stimmung an den Finanz- und Aktienmärkten. Allerdings bleibt der Einfluss hier ebenfalls gering, weil die fundamentale Lage am Ölmarkt unverändert preisdrückend ist. Das Ölangebot liegt zurzeit deutlich über der Nachfrage und im kommenden Jahr erwartet die OPEC eine leichte bzw. die Internationale Energieagentur (IEA) eine historisch hohe Überversorgung des Weltölmarktes. Vor diesem Hintergrund blicken Händler auf das am Wochenende stattfindende OPEC-Meeting. Eine Änderung der aktuellen Förderpolitik wird zwar nicht erwartet, aber vielleicht gibt es erste Anzeichen, dass das Ölkartell die Preisstabilität wieder stärker in den Fokus nimmt.

Vom US-Ölmarkt kamen in dieser Woche eher preisstützende Impulse. Zumindest meldete das amerikanische Energieministerium (DOE) einen deutlichen Anstieg der US-Öllagerbestände. Dabei verzeichneten die Rohöllagerbestände einen Anstieg von 2,7 Mio. Barrel und die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) kletterten um 3,6 Mio. Barrel. In Summe legten die US-Öllagerbestände somit um 6,3 Mio. Barrel zu, allerdings bleiben sie weiterhin auf einem der niedrigsten Stände der vergangenen zehn Jahre.

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