Heizölpreise fallen kräftig - Waffenruhe lässt Ölpreise einbrechen | Heizöl-News vom

um 08:59 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte um massive 14 Cent je Liter bzw. gut acht Prozent gefallen. Grund dafür ist, dass sich die USA und Iran wenigen Minuten vor Ablauf des US-Ultimatums auf eine Feuerpause geeinigt haben. Im Zuge dessen kündigte Irans Außenminister auch die sofortige Öffnung der Straße von Hormus an, was die Ölpreise umgehend einbrechen ließ. In der Folge konnten sich die Heizölpreise deutlich von ihrem jüngst erreichten Langzeithoch entfernen und sind wieder auf den Stand von vor einer Woche gesunken. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 154,80 €uro/100 Liter, aber Verbraucher können sich im Tagesverlauf wohl auf weitere Preisrückgänge einstellen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen konnten zur Wochenmitte in allen Bundesländern deutliche Preisrückgänge verzeichnet werden. Dabei lag die Spanne der Preisnachlässe zwischen zehn und zwanzig Cent je Liter. Im Bundesländervergleich ist Heizöl zurzeit am teuersten in Bremen, dem Saarland und Thüringen, die günstigsten Angebote findet man in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Am Ölmarkt herrscht vorerst Erleichterung, dass die Lage am Persischen Golf nicht weiter eskaliert ist und dass sich die Ölexporte durch die Straße von Hormus bald wieder normalisieren könnten. Eine Feuerpause ist allerdings noch kein Frieden und die Ölpreise sind immer noch rund ein Drittel höher als vor dem Beginn des Iran-Kriegs. Es kann daher noch eine ganze Weile dauern bis man wieder von günstigen Heizölpreisen sprechen kann, aber die Aussichten darauf haben sich mit dem heutigen Tag massiv verbessert. Wenn möglich sollten Verbraucher daher mit einer Heizölbestellung weiter warten, bis sich die Lage im Nahen Osten wieder normalisiert hat.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind am Mittwochmorgen um rund 15% gefallen, nachdem die USA und Iran in der Nacht eine zweiwöchige Feuerpause für weitere Verhandlungen bekannt gegeben hatten. Daraufhin fiel die Nordsee-Ölsorte BRENT am Mittwochmorgen mit 93 Dollar / Barrel zum ersten Mal seit vier Wochen wieder deutlich unter die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke. Die US-Ölsorte WTI verzeichnete mit 94,7 Dollar / Barrel ebenfalls einen massiven Rückgang. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, sind mit 1.205 Dollar / Tonne auf ein Drei-Wochen-Tief gesunken und die globale Ölwährung US-Dollar verlor gegen den Euro deutlich an Wert und stand am Morgen mit 1,171 Dollar / €uro auf einem 5-Wochentief. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenmitte massiv verbessert und lassen Preisrückgänge von rund 20 Euro pro 100 Liter erwarten.

Wenigen Minuten vor Ablauf des US-Ultimatums haben sich die USA und Iran auf eine Feuerpause geeinigt. Im Zuge dessen kündigte Irans Außenminister auch die sofortige Öffnung der Straße von Hormus an, was die Ölpreise umgehend einbrechen ließ. Mittlerweile hat auch Israel mitgeteilt, dass man sich an die vereinbarte Waffenruhe halten will. Trotz aller Euphorie an den Börsen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt. Die Waffenruhe schließt auch die Verbündeten des Iran im Libanon ein, wo Israel zuletzt massive Angriffe durchgeführt hatte und ob die zweiwöchige Feuerpause am Ende zu einem Frieden führt, ist noch nicht klar. Dennoch überwiegt am heutigen Tag die Erleichterung, dass die Lage nicht weiter eskaliert ist und die Hoffnung auf eine langfristige Vereinbarung. Für die Menschen im Iran scheint damit aber auch klar zu sein, dass das Mullah-Regime an der Macht bleibt und das Regime hat nun auch Gewissheit, dass der Plan, den Krieg in der gesamten Region eskalieren zu lassen und somit die Kriegskosten für die Welt in die Höhe zu treiben, funktioniert.

Sollten sich die Ölexporte aus der Region in den kommenden Wochen normalisieren, dann wäre es rückblickend wohl kritisch zu bewerten, wie wenig die Weltgemeinschaft auf ein solches Szenario vorbereitet ist. Besonders kritisch könnte dabei betrachtet werden, dass es am Ölmarkt bisher keine Versorgungsprobleme gegeben hat und dass die Freigabe einer Rekordmenge aus den strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) einfach verpufft ist. Trotz stabiler Versorgung hat sich ein massives Preisproblem ergeben, weil an der Börse Zukunft gehandelt wird und viele Anleger und Spekulanten ein mögliches Szenario eingepreist haben, zudem es nun vielleicht garnicht kommt.

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