Heizölpreise fallen auf Zwei-Monatstief - Lage im Nahen Osten bleibt angespannt | Heizöl-News vom
um 07:18 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind in dieser Woche zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Anfang März gefallen, allerdings legten die Preise am Freitagmorgen, aufgrund eines militärischen Zwischenfalls in der Straße von Hormus, wieder zu. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 136,03 €uro/100 Liter und damit 12,4 Cent/Liter weniger als zu Wochenbeginn.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen haben sich die zuletzt bestehenden Preisunterschiede zwischen Süd- und Norddeutschland deutlich verringert und sind von rund 20 Cent/Liter auf aktuell rund sieben Cent je Liter gesunken. Dementsprechend sind zum Wochenende vor allem die Heizölpreise in Nord- und Ostdeutschland um kräftige 12,5 bis 14,5 Cent/Liter gesunken, während die Preise in Süd- und Westdeutschland lediglich um 2,5 bis 7,5 Cent/Liter nachgegeben haben.
Die jüngste Eskalation in der Straße von Hormus hat die ohnehin schon schwierigen Friedens-Verhandlungen zwischen den USA und Iran noch komplizierter gemacht, dennoch bleibt die Aussicht auf einen Frieden im Nahen Osten und eine baldige Öffnung der Straße von Hormus bestehen. Gleichzeitig kann ein Scheitern der Gespräche nicht ausgeschlossen werden, was die Unsicherheit am Ölmarkt und somit auch die Ölpreise hochhält. Verbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat über die kommenden Monate kommen, empfehlen wir mit einer Heizölbestellung zu warten und auf sinkende Heizölpreise im Sommer setzen. Wer jedoch Heizöl benötigt, der sollte in Betracht ziehen, sich gegen eine erneute Eskalation abzusichern und zumindest eine kleinere Menge Heizöl bestellen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Aufgrund eines Zwischenfalls in der Straße von Hormus sind die Ölpreise zum Wochenausklang gestiegen, nachdem sie im bisherigen Wochenverlauf deutlich gesunken waren. Der Anstieg hält sich bisher jedoch in Grenzen, so dass die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen bei 101,1 Dollar / Barrel und die US-Ölsorte WTI bei 95,2 Dollar / Barrel gehandelt wurde. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, sanken auf 1.197 Dollar / Tonne und auch der US-Dollar gab etwas nach und stand am Morgen bei 1,174 Dollar / €uro. Insgesamt haben sich die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt spürbar verbessert, allerdings besteht am Wochenende ein reales Risiko für steigende Preise.
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und die Waffenruhe brüchig. Neben Angriffen von Israel auf den Libanon, kam es in der Nacht auf Freitag zu einem Zwischenfall in der Straße von Hormus. Vermutlich wollten die USA einen iranischen Öltanker festsetzen und in der Folge kam es zu gegenseitigen Angriffen, bei denen auch Ziele im Iran zerstört wurden. USA und Iran beschuldigen sich gegenseitig zuerst die fragile Waffenruhe gebrochen zu haben, wodurch die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus einen Dämpfer erfahren haben. Grundsätzlich äußert sich der Iran sehr zurückhaltend im Hinblick auf eine, von US-Präsident Trump angekündigte, kurz bevorstehende Einigung. Dennoch finden weiterhin indirekte Gespräche über den Vermittler Pakistan statt, was die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung am Leben hält.
Einige Analysten halten den jüngsten Rückgang der Ölpreise für übertrieben optimistisch und verfrüht, weil eine Einigung im Iran-Krieg noch weit entfernt ist und somit auch eine baldige Öffnung der Straße von Hormus nicht in Sicht ist. Je länger der Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abgeschnitten ist, desto stärker steigen die Ölpreise. Darüber hinaus hat die Ölinfrastruktur am Persischen Golf bereits stark gelitten. Die bisherigen iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines hat die Produktionskapazitäten der arabischen Nachbarstaaten bereits stark verringert, sodass die Ölpreise wohl auch im Falle einer Einigung zwischen den USA und Iran, nicht so schnell wieder auf das Vorkriegsniveau fallen werden.
Dementgegen halten andere Analysten, dass es trotz der seit Monaten bestehenden Blockade der wichtigsten Ölschifffahrtsroute, bisher keine größeren Versorgungsprobleme am Ölmarkt gibt. Die Öllagerbestände sind global weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. In den USA hat das Energieministerium (DOE) in den vergangenen Wochen zwar sinkende Öllagerbestände gemeldet, dennoch liegen diese aktuell immer noch über dem durchschnittlichen Lagerbestand des vergangenen Jahres.
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