Heizölpreise fallen auf 6-Wochentief - Ölpreise im Minus | Heizöl-News vom
um 08:53 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte weiter gesunken und auf ein 6-Wochentief gefallen. Damit haben sich die Heizölpreise, nach turbulenten vergangenen Wochen, zur Heizsaison wieder weitestgehend normalisiert. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt aktuell 93,96 €uro/100 Liter und liegt damit wieder deutlich unter dem Durchschnittspreis des laufenden Jahres. Neben dem Preis sollten Verbraucher zurzeit auch die Lieferfristen im Auge behalten und den Umstand, dass Heizölhändler demnächst beginnen werden die höheren Co2-Preise einzukalkulieren.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zur Wochenmitte ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei fielen die Heizölpreise mit 2,5 Cent/Liter am deutlichsten in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Mit 1,12 bis 1,8 Cent/Liter waren die geringsten Preisnachlässe in Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.
Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Allerdings bleibt das Risiko bestehen, dass sich die maßgebenden Gasölpreise erneut von der Ölpreisentwicklung abkoppeln. Sollten sich die Gasölpreise weiter normalisieren, haben Verbraucher, die einen ausreichend gefüllten Tank haben und gerne spekulieren, eine gute Chance auf weiter sinkende Heizölpreise. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet für eine günstige Heizölbestellung aktuell aber auch wieder einen guten Kaufzeitpunkt vor.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise haben in der ersten Wochenhälfte leicht nachgegeben. Am Mittwochmorgen markierte die Nordsee-Ölsorte BRENT mit 62,6 Dollar / Barrel ein 6-Wochentief und auch die US-Ölsorte WTI wurde mit 58,8 Dollar / Barrel tiefer gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, setzen ihre Rückkehr zu einem normalen, ölgebunden Kurs weiter fort und sanken auf 670 Dollar / Tonne. Zudem legte der Euro-Dollar-Wechselkurs auf 1,164 Dollar / €uro zu, sodass die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte eindeutig preisdrückend ausfallen.
Dem Ölmarkt fehlen weiterhin neue Impulse. Wie erwartet hat der OPEC+ Verbund am Wochenende beschlossen seine Ölförderung für das erste Quartal 2026 auf dem aktuellen Level zu belassen und zunächst keine weitere Erhöhung, aber auch keine Angebotsverknappung vorzunehmen. Damit bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt unverändert preisdrückend, weil das Ölangebot im kommenden Jahr über der Nachfrage liegen wird. Die OPEC prognostizierte für das Jahr 2026 zuletzt eine leichte und die Internationale Energieagentur (IEA) eine historisch hohe Überversorgung des Weltölmarktes.
Preisstützend wirken die zuletzt deutlich aufgehellte Stimmung an den Finanz- und Aktienmärkten sowie die jüngsten Entwicklungen in Venezuela. Nachdem US-Präsident Trump den Luftraum über dem südamerikanischen Land für geschlossen erklärt hatte, steigen die Spannungen weiter. Venezuela ist ein Mitglied der OPEC und verfügt über die größten, ungenutzten Ölvorkommen der Welt. Auch wenn Trump offiziell gegen den Drogenhandel in der Region vorgehen will, vermuten Beobachter andere Motive hinter der massiven US-Militärpräsenz vor Venezuelas Küsten.
Im Fokus stehen an den Märkten auch die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Allerdings sind die Auswirkungen auf die Ölpreise gering. Selbst im Falle eines Waffenstillstands erwarten Experten keine deutlichen Preisrückgänge. Die jüngsten US-Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne könnten zwar zurückgenommen werden, aber die Ölexporte Russlands werden nicht deutlich zunehmen, auch weil Russland bereits an seiner Kapazitätsgrenze fördert und zudem an die vorgegebenen Fördermengen des OPEC+ Verbundes gebunden ist. Darüber hinaus scheint eine Einigung noch in weiter Ferne zu sein.
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