Heizölpreise fallen auf 3,5-Monatstief - Ölpreise sinken deutlich | Heizöl-News vom
um 08:41 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenstart deutlich gesunken, nachdem sich die USA und Iran am Wochenende auf ein Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus geeinigt haben. Am Montagmorgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 122,44 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit Anfang März ist. Zudem dürfen sich Verbraucher im Tagesverlauf auf weiter sinkende Heizölpreise einstellen.
Die für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus soll am Freitag uneingeschränkt geöffnet werden, was die Ölpreise deutlich fallen lässt. Auch wenn dies nur der erste Schritt einer weiterhin komplizierten Verhandlung für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten inklusive eines neuen Atomabkommens mit dem Iran ist, herrscht am Ölmarkt und den globalen Finanzmärkten zunächst große Erleichterung. Trotz des deutlichen Preisrückgangs können Verbraucher weiterhin mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Zehn Prozent Preisrückgang könnten noch möglich sein, Heizölpreise von unter einem Euro pro Liter sollte man jedoch zunächst nicht erwarten.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Start der neuen Handelswoche deutlich gesunken, nachdem die USA und Iran eine Einigung zur Straße von Hormus gefunden haben. Die Nordsee-Ölsorte BRENT fiel am Montagmorgen 83,9 Dollar / Barrel auf den tiefsten Stand seit Anfang März, genauso wie die US-Ölsorte WTI, die bei 81 Dollar / Barrel notierte. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, sanken ebenfalls deutlich und standen mit 938 Dollar / Tonne auch auf einem 3,5-Monatstief. Die Öl- und Krisenwährung US-Dollar verlor mit 1,161 Dollar / €uro gleichzeitig an Wert, was Ölprodukte im Euroraum zusätzlich günstiger macht. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenauftakt massiv verbessert, sodass sich Heizölkunden auf deutliche Preisrückgänge einstellen dürfen.
Laut US-Präsident Trump und dem Vermittlerland Pakistan haben sich die USA und Iran auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Krieges im Nahen Osten geeinigt. Im Zuge dessen soll die Blockade der wichtigen Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus aufgehoben werden. Dies allerdings erst ab Freitag, weil zuvor noch Minen geräumt werden müssen. Zudem wurden in der Vereinbarung zunächst wichtige Punkte ausgeklammert, die in einer zweiten Phase geklärt werden müssen. Darunter großen Hürden, wie der Kampf Israels gegen die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon und ein neues Atomabkommen. Noch ist sicher, dass es in der zweiten Phase zu einer Einigung kommt oder die Lage sogar wieder eskaliert, dennoch fallen die Ölpreise zunächst einmal deutlich und die Börsen feiern diesen ersten Schritt.
In den kommenden Wochen wird sich beim Ölpreis zeigen wie massiv die Ölinfrastruktur am Persischen Golf, durch die iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines gelitten hat. Einige Analysten gehen davon aus, dass es mehrere Monate dauern wird, bis sich die Öllieferungen und Ölpreise wieder auf das Vorkriegsniveau begeben werden. Auch weil die global deutlich gesunkenen Öllagerbestände wieder aufgebaut werden müssen.
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