Heizölpreise bleiben auf Zwei-Monatshoch - Ölpreise steigen | Heizöl-News vom
um 08:21 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben zum Wochenstart erneut zugelegt und sind auf eine neues Zwei-Monatshoch gestiegen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 101,51 €uro/100 Liter und hat damit die psychologisch wichtige Marke von einem Euro pro Liter überschritten. Größere Bestellmengen liegen jedoch noch unter dieser Marke. Seit Jahresbeginn sind die Heizölpreise nun bereits um spürbare sechs Prozent gestiegen, was auch mit der erhöhten Nachfrage zusammenhängt.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenauftakt ein einheitliches Bild mit Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Dabei zogen die Heizölpreise mit 1,5 bis 1,6 Cent/Liter am kräftigsten in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an. Die niedrigsten Preisanstiege entfielen am Morgen mit 0,1 bis 0,6 Cent/Liter auf Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Heizölverbraucher halten die Preise zurzeit im Blick, spekulieren jedoch zum größten Teil auf günstigere Heizölpreise im weiteren Jahresverlauf. Die Aussichten dafür sind auch recht gut, denn grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes eher für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um über die kommenden kalten Monate zu kommen, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer zurzeit Heizöl benötigt, findet aktuell einen Kaufzeitpunkt vor, der nun knapp über dem Durchschnittspreis des vergangenen Jahres liegt.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt um gut einen Dollar je Barrel und somit auf ein neues Drei-Monatshoch gestiegen. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Montagmorgen bei 66,5 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte mit 61,7 Dollar / Barrel deutlich über der 60-Dollar-Marke. Die Preise für Gasöl kletterten auf 688 Dollar / Tonne zu. Gleichzeitig verlor der US-Dollar deutlich an Wert gegen den Euro und stand am Morgen mit 1,186 Dollar / €uro auf einem neuen Langzeittief. Trotz gestiegener Ölpreise sorgt der schwache Dollar dafür, dass sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt nur leicht verschlechtert haben.
Geopolitische Krisen hatten in den ersten Wochen des Jahres für preisstützende Impulse am Ölmarkt gesorgt. Aktuell sin die meisten dieser Krisen jedoch wieder in den Hintergrund gerückt. Der Grönland-Streit zwischen der EU und den USA wurde beigelegt, die Lage in Venezuela ist nicht eskaliert und im Ukraine-Krieg gibt es wieder direkte Verhandlungen Gespräche zwischen Russland und Der Ukraine, auch wenn eine Lösung noch weit entfernt zu sein scheint. Die Lage im Iran hat sich zuletzt allerdings rhetorisch wieder zugespitzt, nachdem US-Präsident nun doch mit einer großen Truppenverlegung in die Gewässer vor dem Iran gedroht hat. Die Ölpreise reagieren mit Risikoaufschlägen.
Fundamental bleibt die Lage am Ölmarkt weiterhin preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. In ihrem jüngsten Monatsbericht hatte die Internationale Energieagentur (IEA) zwar die Prognose für die globale Ölnachfrage leicht angehoben, weil sie von einer Belebung der Weltwirtschaft ausgeht, dennoch erwartet die IEA für das Jahr 2026 weiterhin eine deutliche Überversorgung des Weltölmarktes.
Heizölpreise in Berlin
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Benzinpreise in Berlin
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