Heizölpreise bleiben auf 15-Wochentief - Ölpreise stabilisieren sich | Heizöl-News vom
um 08:32 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise haben sich zum Wochenausklang nur wenig bewegt und verharren zunächst auf einem 15-Wochentief. Dies entspricht auch den Vorgaben vom Ölmarkt, wo sich die Rohöl- und Gasölpreise, nach ihrer jüngsten Talfahrt, stabilisiert haben. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 118,74 €uro/100 Liter. Dies sind rund 30 Prozent weniger als der Höchststand von Anfang Apirl, aber auch gut 20% mehr als zum Jahresbeginn.
Nach der Bekanntgabe eines Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus, sind die Ölpreise in dieser Woche deutlich gefallen. Allerdings folgen nun weitere Verhandlungen zwischen den USA und Iran, die komplizierten werden dürften. Eine erneute Eskalation im Nahen Osten würde die Rohöl- und Heizölpreise sehr schnell wieder massiv steigen lassen und das Potential für weitere Preisrückgänge ist beschränkt. Dennoch können Verbraucher auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Wer hingegen Heizöl benötigt oder sich gegen das Risiko einer erneuten Eskalation absichern will, der findet für eine Heizölbestellung zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt vor.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise haben ihre jüngste Talfahrt vorerst beendet und sich zum Wochenausklang stabilisiert. Mit 79,84 Dollar / Barrel notierte die Nordsee-Ölsorte BRENT am Freitagmorgen aber weiterhin unter der 80-Dollar-Marke. Die US-Ölsorte WTI wurde ebenfalls leicht höher bei 77,23 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, gaben hingegen weiter nach, auf aktuell 882 Dollar / Tonne. Die Öl- und Krisenwährung US-Dollar legte hingegen überraschend deutlich zu und stand am Morgen mit 1,142 Dollar / €uro auf einem neuen Langzeithoch. Unterm Strich haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zum Wochenende kaum verändert.
Das Abkommen zur Beendigung des fast vier Monate langen Kriegs im Iran wurde am Mittwoch unterzeichnet und die darin vereinbarten Punkte sollen mit sofortiger Wirkung in Kraft treten. Mehrere iranische und andere Öltanker haben die Straße von Hormus bereits durchquert. Dennoch herrscht bei Beobachtern noch viel Skepsis und auch Versicherer halten noch an den Kriegsrisikoprämien fest. Zudem wird sich in den kommenden Wochen zeigen wie massiv die Ölinfrastruktur am Persischen Golf, durch die iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines gelitten hat. Einige Analysten gehen davon aus, dass es mehrere Monate dauern wird, bis sich die Lieferketten, Transportwege und Fördermengen wieder normalisiert haben werden.
Die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen dürften zudem äußerst schwierig verlaufen und auch die Einstellung der Kampfhandlungen Israels gegen die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon könnten ein endgültiges Abkommen verhindern. Noch ist nicht sicher, dass es in der zweiten Phase zu einer Einigung kommt oder ob die Lage womöglich sogar wieder eskaliert. Politisch wird die bisherige Vereinbarung überwiegend als Sieg für den Iran interpretiert, auch in den USA. Allerdings sind die Benzinpreise dort wieder unter einen Dollar pro Liter gesunken, was die meisten Amerikaner wohl besänftigen dürfte. Unterdessen sind die Öllagerbestände sind in den USA weiter gesunken. Laut dem US-Energieministerium (DOE) verzeichneten die Rohöllager in der vergangenen Woche einen Rückgang von 8,3 Mio. Barrel, während die Lagerbestände der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) stabil blieben.
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