Heizölpreise bewegen sich seitwärts - Ölpreise unter Druck | Heizöl-News vom

um 08:11 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

Jetzt Heizöl bestellen!

Die Heizölpreise bewegen sich zur Wochenmitte seitwärts und bleiben damit in der Nähe eines 15-Wochentiefs. Dies entspricht auch den Vorgaben vom Ölmarkt, wo die Ölpreise zwar weiter fallen, aber der starke US-Dollar für konstante Ölpreise im Euroraum sorgt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 120,16 €uro/100 Liter. Dies sind rund 25 Prozent weniger als der Höchststand von Anfang April, aber auch gut 25 Prozent mehr als das bisherige Jahrestief.

Die Öffnung der Straße von Hormus und die weiterlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Ölpreise deutlich fallen lassen. Einige Analysten sprechen bereits von einem übertriebenen Rückgang, auch weil die weiteren Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm komplizierten werden dürften und die Ölinfrastruktur am Persische Golf stark gelitten hat. Dennoch können Verbraucher auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen. Wer hingegen Heizöl benötigt oder sich gegen das Risiko einer erneuten Eskalation absichern will, der findet für eine Heizölbestellung zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte weiter gefallen. Am Mittwochmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT mit 76,4 Dollar / Barrel auf dem tiefsten Stand seit Anfang März gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 72,7 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, sind minimal zurückgegangen, auf aktuell 884 Dollar / Tonne. Die Ölwährung US-Dollar hat hingegen deutlich an Wert gewonnen und notierte am Morgen mit 1,137 Dollar / €uro auf dem höchsten seit über einem Jahr. Unterm Strich bleiben die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte stabil.

Die Verhandlungen zwischen den USA und ran laufen weiter, auch wenn sich beide Seite über den Stand der Gespräche gegenseitig widersprechen. Während die USA davon ausgehen, dass der Iran sein Atomprogramm durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) beaufsichtigen lässt, sieht der Iran hierzu noch Gesprächsbedarf und lässt vorerst keine IAEA-Inspektoren in das Land. Tatsächlich muss dieser Punkt noch in den laufenden Verhandlungen geklärt werden, da er nicht Bestandteil des zuletzt unterzeichneten Rahmenabkommen ist. Zumindest schweigen die Waffen im Nahen Osten und die Gespräche laufen weiter, was am Ölmarkt zu viel Optimismus und fallenden Ölpreise führt.

Die genauen Regelungen für die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus sind zwar noch unklar, dennoch wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg seit Öffnung der Meerenge bereits mehrere Millionen Barrel Rohöl per Tanker transportiert. Insgesamt zeigt sich der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus belebt. So sollen am Wochenende insgesamt 131 Schiffe die Meerenge passiert haben. Ob die Passage in Zukunft kostenlos bleibt, wird sich in de kommenden Wochen zeigen. Neben dem Iran hat zuletzt auch US-Präsident Trump eine eigene Maut für die sichere Passage der Meerenge ins Gespräch gebracht.

Zurück