Heizölpreise auf Vier-Jahreshoch - Ölpreis über 100-Dollar-Marke | Heizöl-News vom
um 08:03 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zum Wochenende auf den höchsten Stand seit November 2022 gestiegen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 170,57 €uro/100 Liter. Allein in dieser Woche sind die Preise um knapp elf Cent bzw. rund sieben Prozent gestiegen, seit Beginn des Monats steht ein Plus von 17 Cent bzw. elf Prozent zu Buche. Neben den steigenden Rohölpreisen sind zuletzt vor allem die Preise für raffinierte Ölprodukte stark gestiegen. So haben die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, aufgrund von globalen Raffinerieengpässen, in dieser Woche ein neues Allzeithoch erreicht.
Die Aussichten auf sinkende Heizölpreise vor dem Winter haben sich in den vergangenen Wochen massiv eingetrübt. Ein Frieden im Nahen Osten ist in weiter Ferne und aufgrund von globalen Raffinerieengpässen, ist die Versorgung mit Ölprodukten massiv beeinträchtigt. Preislich sorgt die angespannte Lage am Ölmarkt für Risikoaufschläge und steigende Margen entlang der gesamten Versorgungskette. Perspektivisch baut sich bei den Heizölpreisen zurzeit ein immer größer werdender Spielraum nach unten auf, weshalb Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, um auch bei niedrigeren Temperaturen spekulieren zu können, auf sinkende Heizölpreise setzen sollten. Wer hingegen Heizöl benötigt, sollte eine kleinere Heizölbestellung in Betracht ziehen, um sich weiter Zeit zu verschaffen.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise sind im Verlauf dieser Handelswoche deutlich über die psychologisch wichtige 100 Dollar-Marke gestiegen. Nach erneuten Angriffen auf Öltanker in der Straße von Hormus kletterte die Nordsee-Ölsorte BRENT zwischenzeitlich auf 110 $/b. Am Freitagmorgen wurde BRENT bei 105,8 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 101,3 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten erneut zu und markierten mit 1.492 Dollar / Tonne ein neues Allzeithoch. Stabil hält sich unterdessen die globale Ölwährung US-Dollar mit 1,161 Dollar / €uro. Insgesamt trüben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zunehmend ein und haben sich in dieser Woche erneut deutlich verschlechtert.
Auch in dieser Handelswochen ist die Lage im Nahen Osten weiter eskaliert. Neben erneuten Angriffen auf zwei Öltanker in der Straße von Hormus, kommt es zunehmend zu Gefechten zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Milizen und Saudi-Arabien. Das Ziel der Huthi ist die Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres, die eine wichtige Alternativroute für den saudischen Ölexport darstellt. Von den Gesprächen zwischen dem Iran und Oman zur Öffnung der Straße von Hormus ist zurzeit keine Rede mehr und insgesamt scheinen alle Kriegsparteien aktuell mehr auf eine Eskalation zu setzen als auf eine Lösung am Verhandlungstisch. Dementsprechend preist der Ölmarkt aktuell einen langanhaltenden Konflikt im Nahen Osten und somit eine längere Störung der Energieflüsse aus der gesamten Region ein.
Zu den Konflikten im Nahen Osten kommen aktuell auch Ausfälle von russischen Ölexporten hinzu. Die Ukraine greift seit vielen Wochen gezielt und erfolgreich die russische Ölinfrastruktur an, was die Herstellung von Ölprodukten in Russland massiv beeinträchtigt und sich auf den Weltölmarkt auswirkt. Global betrachtet wurde die Ölinfrastruktur durch Kriegshandlungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen und hat zu Engpässen bei Raffinerien geführt. Daher steigen aktuell besonders deutlich raffinierte Ölprodukte wie Heizöl, Diesel und Benzin. Im Hinblick auf die globalen Öllagerbestände ist der Ölmarkt noch weit von einer Normalisierung entfernt. In den USA meldete das dortige Energieministerium (DOE) in dieser Woche zwar einen leichten Anstieg der gesamten US-Öllagerbestände, aber die USA sind auch nicht abhängig von Ölimporten. Die Daten sind daher nicht repräsentativ für die globale Situation, da die Versorgungslage zurzeit vor allem für asiatische Staaten problematisch ist.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen