Heizölpreise auf 8-Monatshoch - Risikoaufschläge bleiben hoch | Heizöl-News vom
um 08:26 Uhr von tanke-günstig Redaktion
Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung
Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte leicht gestiegen und verharren damit weiterhin auf dem höchsten Stand seit rund acht Monaten. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 105,84 €uro/100 Liter. Getrieben werden die Ölpreise durch die angespannte Lage zwischen den USA und Iran, die kurzfristig zu weiteren Preiserhöhungen führen kann. Mittelfristig erwarten Experten jedoch eine Rücknahme der Risikoaufschläge und somit deutlich sinkende Rohöl- und Heizölpreise.
Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich zur Wochenmitte ein einheitliches Bild mit Preiserhöhungen in allen Bundesländern. Dabei zogen die Heizölpreise mit 1,8 bis 2,1 Cent/Liter am deutlichsten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen an. Die geringsten Preisanstiege waren mit 0,9 bis 1,2 Cent/Liter in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen.
Durch die angespannte Lage im Iran besteht zurzeit ein erhebliches Risiko für kurzfristig steigende Ölpreise. Sollte sich die Lage am Persischen Golf jedoch beruhigen, sind die Aussichten für sinkende Heizölpreise sehr gut. Grundsätzlich spricht die aktuelle Überversorgung des Weltölmarktes mittelfristig für fallende Rohöl- und Heizölpreise. Verbraucher, die ausreichend Heizöl im Tank haben, können daher mit einer Heizölbestellung warten. Wer kurzfristig Heizöl benötigt, sollte in seine Überlegungen einbeziehen, dass die Preise deutlich steigen können, wenn die Lage im Iran eskaliert.
Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt
Die Ölpreise haben sich in der ersten Wochenhälfte nur wenig bewegt, bleiben damit jedoch in der Nähe eines 6-Monatshochs. Am Mittwochmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 71,1 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 66 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, legten hingegen weiter zu auf aktuell 733 Dollar / Tonne. Die globale Ölwährung US-Dollar gewann leicht gegen den Euro und stand am Morgen bei 1,180 Dollar / €uro. Insgesamt sind die Vorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte preistreibend ausgefallen.
Im Fokus stehen am Ölmarkt weiterhin die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Die Gespräche sollen am Donnerstag fortgeführt werden, allerdings scheint eine Einigung weit entfernt zu sein. Zuletzt hatten sich Hinweise vermehrt, dass ein militärisches Vorgehen der USA realistischer wird. Laut hohen US-Sicherheitsbeamten ist das US-Militär bereit einen Erstschlag durchzuführen und hat eine enorme Militärpräsenz in der Region aufgebaut, die für einen längeren Konflikt ausgelegt ist. Im Falle eines US-Angriffs droht eine Ausweitung des Konflikts auf die gesamte ölreiche Region am Persischen Golf. Dann wäre auch die weltweit wichtigste Schifffahrtsroute für Öllieferungen, die Straße von Hormus, betroffen, was zu Lieferengpässen führen könnte. Dementsprechend können die Ölpreise jederzeit, sehr kurzfristig mit erheblichen Risikoaufschlägen belegt werden.
Sollten die Gespräche um das iranische Atomprogramm zu einer Einigung führen, könnte der Iran mehr Erdöl auf dem Weltmarkt verkaufen, was das bereits hohe Angebot weiter erhöhen könnte. Zuletzt hatte auch der OPEC+ Verbund mitgeteilt, dass man Spielräume für eine weitere Anhebung der Fördermengen sehen. Somit könnte das Ölkartell Anfang März eine erneute Ausweitung der Ölförderung beschließen. Abgesehen von den geopolitischen Risiken bleibt die fundamentale Lage am Ölmarkt somit unverändert preisdrückend. Sollte es nicht zu einem unerwarteten Angebotsrückgang kommen, steuert der Weltölmarkt weiterhin auf eine wachsende Überversorgung zu. Daher rechnen Experten, Institutionen und Banken mittelfristig mit einem Rückgang der Ölpreise um zehn bis zwanzig Prozent.
Heizölpreise in Berlin
Heizölpreise in Hamburg
Heizölpreise in München
Heizölpreise in Köln
Heizölpreise in Frankfurt
Heizölpreise in Stuttgart
Heizölpreise in Düsseldorf
Heizölpreise in Leipzig
Heizölpreise in Dortmund
Heizölpreise in Essen
Benzinpreise in Berlin
Benzinpreise in Hamburg
Benzinpreise in München
Benzinpreise in Köln
Benzinpreise in Frankfurt
Benzinpreise in Stuttgart
Benzinpreise in Düsseldorf
Benzinpreise in Leipzig
Benzinpreise in Dortmund
Benzinpreise in Essen