Heizölpreise auf 3-Monatstief - Ölpreise fallen weiter | Heizöl-News vom

um 09:00 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zum Wochenende weiter gesunken. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 125,25 €uro/100 Liter und ist somit so günstig wie zuletzt Anfang März. Der Grund für den Preisrückgang liegt in der Hoffnung auf ein Kriegsende im Nahen Osten, welche die Ölpreise fallen lässt. Hinzu kommt die äußerst zurückhaltende Heizölnachfrage, welche die Heizölpreise hierzulande weiter unter Druck setzt.

Die für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus ist zwar weiterhin blockiert, aufgrund von positiven Signalen für ein baldiges Ende des Iran-Kriegs, preist der Markt jedoch schon eine Öffnung der Straße von Hormus ein. Eine erneute Eskalation in der Region würde die Ölpreise schnell wieder deutlich über die 100-Dollarmarke steigen lassen, sollte jedoch eine Einigung erzielt werden, haben die Ölpreise noch Spielraum nach unten. Verbraucher sollten daher mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang deutlich gesunken, nachdem sie am Vortag, aufgrund von erneuten US-Angriffen in der Golfregion, gestiegen waren. Auf Wochensicht verzeichnen die Ölpreise nun ein kräftiges Minus von rund zwölf Prozent und stehen deutlich unter der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Die Nordsee-Ölsorte BRENT wurde am Freitagmorgen bei 92,5 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 87,4 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, gaben hingegen nur leicht auf 1.012 Dollar / Tonne nach, befinden sich damit jedoch auf einem 3-Monatstief. Die Öl- und Krisenwährung US-Dollar veränderte sich kaum und stand am Freitagmorgen bei 1,165 Dollar / €uro. Damit bleibt der Trend bestehen, dass sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt weiterhin spürbar verbessern.

Am Ölmarkt setzen Händler weiter darauf, dass Iran und USA bald eine diplomatische Lösung für einen Frieden im Nahen Osten erzielen werden. Obwohl es zuletzt zu militärischen Zwischenfällen in der Straße von Hormus gekommen ist, haben beide Seiten offensichtlich ein Interesse daran, dass die vereinbarte Waffenruhe grundsätzlich bestehen bleibt. Israel attackiert hingegen massiv den Süden des Libanon, was die US-Verhandlungen mit dem Iran zusätzlich erschwert. Auch wenn von den USA immer wieder betont wird, dass man kurz vor einer Vereinbarung steht, gibt es noch weitreichende Differenzen zwischen den Kriegsparteien. Allerdings dürfte US-Präsident Trump zu Zugeständnissen bereit sein, weil der innenpolitische Druck, gegen den sowieso schon unpopulären Krieg, immer stärker wird.

Trotz zuletzt positiver Signale für eine diplomatische Lösung, bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt weiterhin blockiert, was den Weltölmarkt von rund 20% seines Angebots abschneidet und die Ölpreise hochhält. Selbst im Fall eines Friedens, hat die Ölinfrastruktur am Persischen Golf durch die iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines bereits so stark gelitten, dass die Ölpreise vorerst wohl nicht wieder auf das Vorkriegsniveau fallen werden. Analysten gehen davon aus, dass es bis ins Jahr 2027 dauern wird, bis sich die Öllieferungen aus dem Nahen Osten wieder normalisiert haben werden.

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