Heizölpreise auf 2-Wochenhoch - Ölpreise legen zu | Heizöl-News vom

um 08:51 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

Jetzt Heizöl bestellen!

Die Heizölpreise starten mit einem Anstieg in den Sommermonat Juli. Übergeordnet bleibt zwar der seit Mitte Juni laufende Seitwärtstrend bestehen, aber die Heizölpreise sind zuletzt auf ein 2-Wochenhoch und somit an das obere Ende des Trendkanals gestiegen. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 124,51 €uro/100 Liter.

Die Öffnung der Straße von Hormus und die weiterlaufenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran haben die Ölpreise nahezu auf das Vorkriegsniveau fallen lassen. Einige Analysten sprechen bereits von einem übertriebenen Rückgang, auch weil die weiteren Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm komplizierten werden dürften und die Ölinfrastruktur am Persischen Golf stark gelitten hat. Dennoch haben die Heizölpreise noch Spielraum nach unten, weshalb Verbraucher auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen können. Wer hingegen Heizöl benötigt oder sich gegen das Risiko einer erneuten Eskalation absichern will, der findet für eine Heizölbestellung zurzeit einen vernünftigen Zeitpunkt vor.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise haben zur Wochenmitte leicht zugelegt, da ein geplantes Treffen zwischen den USA und Iran geplatzt ist. Am Mittwochmorgen wurde die Nordsee-Ölsorte BRENT bei 73,1 Dollar / Barrel gehandelt und die US-Ölsorte WTI notierte bei 69,6 Dollar / Barrel. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, legten hingegen spürbar zu und standen am Morgen mit 938 Dollar / Tonne auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni. Die Ölwährung US-Dollar hält sich weiterhin stabil auf einem überraschend hohen Stand von 1,14 Dollar / €uro. Unterm Strich haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt zur Wochenmitte eingetrübt.

Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt. Trotz der jüngsten Unstimmigkeiten und den Angriffen in der Straße von Hormus, herrscht am Ölmarkt weiterhin viel Optimismus, dass eine diplomatische Einigung zwischen den USA und Iran erzielt wird. Einige Analysten sprechen bereits von zu viel Optimismus, andere Marktbeobachter sehen in den kommenden Monaten eine regelrechte Ölflut auf den Weltmarkt zukommen. Dies wird nicht nur mit einer Normalisierung der Ölexporte aus dem Persischen Golf begründet, sondern auch damit, dass viele OPEC-Staaten mehr Rohöl fördern wollen als ihnen das Ölkartell zugesteht und daher mit dem Austritt aus der Organisation drohen, wenn die OPEC an den starren Förderquoten festhält.

Für Preisauftrieb hat zuletzt die Meldung gesorgt, dass die geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran in Doha abgesagt wurden, weil der Iran keine Vertreter nach Katar entsandt hat. Geplant war wohl über die unterschiedlichen Auslegungen des Rahmenabkommens im Hinblick auf die Nutzung der Straße von Hormus zu sprechen. Dies hatte zuletzt zu gegenseitigen Angriffen geführt und auch für die Schifffahrt sind klare Regeln für die Fahrt durch die Meerenge wichtig. Das Mullah-Regime will die vollständige Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsroute, um zukünftig ein Druckmittel in der Hand zu haben und Einnahmen aus Mautgebühren zu erhalten. Sollte es dazu kommen, wäre dies für die Weltgemeinschaft eine schlechte Nachricht.

Zurück