Heizölpreise auf 16-Wochentief - Ölpreise fallen weiter | Heizöl-News vom

um 09:09 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - aktuelle Preisentwicklung und Empfehlung

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Die Heizölpreise sind zur Wochenmitte erneut gesunken und folgen damit den Ölpreisen, die seit Bekanntgabe eines Abkommen zur Öffnung der Straße von Hormus, massiv gefallen sind. Am Mittwochmorgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt 118,82 €uro/100 Liter, was gleichbedeutend mit dem tiefsten Stand seit Anfang März ist.

Am Freitag soll das Abkommen zur Beendigung Iran-Kriegs unterzeichnet und die, für den Ölmarkt wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus uneingeschränkt geöffnet werden. Auch wenn dies nur der erste Schritt einer weiterhin komplizierten Verhandlung für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten inklusive eines neuen Atomabkommens mit dem Iran ist, herrscht am Ölmarkt und den globalen Finanzmärkten zunächst große Erleichterung. Trotz des deutlichen Preisrückgangs können Verbraucher weiterhin mit einer Heizölbestellung warten und auf weiter sinkende Heizölpreise in den Sommermonaten setzen.

 

Heizölpreise - Trends und Prognosen am Ölmarkt

Die Ölpreise sind zur Wochenmitte weiter gefallen, nachdem die USA und Iran eine Einigung zur Straße von Hormus gefunden haben. Die Nordsee-Ölsorte BRENT fiel am Mittwochmorgen mit 79,05 Dollar / Barrel erstmals seit 16 Wochen unter die 80-Dollar-Marke. Die US-Ölsorte WTI wurde bei 76,20 Dollar / Barrel gehandelt. Die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, sanken mit 896 Dollar / Tonne ebenfalls auf ein 16-Wochentief. Die Öl- und Krisenwährung US-Dollar hielt sich stabil bei 1,161 Dollar / €uro. Insgesamt haben sich die Preisvorgaben für den deutschen Heizölmarkt erneut deutlich verbessert, sodass sich Heizölkunden auf weitere Preisrückgänge einstellen dürfen.

Erstmals seit Monaten haben iranische Öltanker die US-Seeblockade in der Straße von Hormus durchquert. Gleichzeitig bereiten sich viele Reedereien auf die Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute vor und schicken ihre Tanker in Richtung des Persischen Golfs. Allerdings herrscht auch noch viel Skepsis und Versicherer halten noch an hohen Kriegsrisikoprämien fest. Zudem wird sich in den kommenden Wochen zeigen wie massiv die Ölinfrastruktur am Persischen Golf, durch die iranischen Angriffe auf Produktionsstätten, Raffinerien und Pipelines gelitten hat. Einige Analysten gehen davon aus, dass es mehrere Monate dauern wird, bis sich die Lieferketten, Transportwege und Fördermengen wieder normalisiert haben werden.

Am Freitag soll in Genf nun aber erstmal das Abkommen zur Beendigung des fast vier Monate langen Kriegs unterzeichnet werden. Details der Vereinbarung sind bisher nicht bekannt und viele Beobachter warnen davor die Lage zu optimistisch einzuschätzen. Die weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein neues Atomabkommen dürften äußerst schwierig verlaufen und auch die Einstellung der Kampfhandlungen Israels gegen die Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon könnten ein Knackpunkt sein. Noch ist nicht sicher, dass es in der zweiten Phase zu einer Einigung kommt oder ob die Lage womöglich sogar wieder eskaliert. Die US-Militärpräsenz in der Region bleibt zumindest auf einem Rekordhoch.

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