Heizölpreise sinken dritten Tag in Folge

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Aufgrund der aktuellen Rückkehr der Heizölpreise in eine verbraucherfreundliche Abwärtsbewegung, konnte zuletzt eine merkliche Steigerung der Kaufaktivitäten unserer Kunden festgestellt werden. Auch wenn die Heizölpreise mit einem Preisrückgang von 0,5 Cent/Liter den jüngsten Abwärtstrend weiter fortsetzen, so gehen wir weiterhin von einer vergleichsweise moderaten Nachfrage aus. Eine Bestellung von 2.000 Litern kostet zum Start in die neue Woche zunächst 48,43 €uro/100 Liter, jedoch könnten im Laufe des Handelstages weitere übersichtliche Preisrückgänge hinzukommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,3 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,8 und 1,0 Cent/Liter in Bran- denburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute auf Hamburg, da hier der Heizölpreis auf rund 45,- €uro/100 Liter gefallen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Auch wenn sich aufgrund des aktuell vergleichsweise ruhigen Heizölmarktes nur wenige Verbraucher mit der Entwicklung der Heizölpreise auseinandersetzen, so möchten wir dennoch bereits jetzt auf eine bevorstehende Besonderheit aufmerksam machen. Spätestens im September erwarten wir eine mit dem Frühjahr vergleichbare „Bestellwelle“, da sich die Heizölpreise durch die Einführung der CO2-Abgabe und der Erhöhung der Mehrwertsteuer ab dem 01. Januar 2021 um ca. 10 Cent/Liter verteuern werden. Bei einer Bestellung von 2.000 Litern führen diese beiden Faktoren zu Mehrkosten von rund 200 €uro.

Nachdem die Rohölpreise heute vor einer Woche noch mit deutlichen Verlusten in die Woche starteten, gingen die Notierungen in eine Aufwärtsbewegung über, sodass die Preise kurz vor dem Wochenende auf die höchsten Stände seit März klettern konnten. Profitieren konnten die Ölpreise neben diversen preisstützenden Meldungen vor allem vom deutlich schwächeren US-Dollar, der den Einkauf von Rohöl außerhalb des Dollarraumes günstiger macht. Am heutigen Montag können die Höchststände der Vorwoche nicht gehalten werden, da die jüngste Erholungstour des Ölmarktes von gleich mehreren Effekten vorerst ausgebremst wird.

Die Entwicklung der Heizölpreise glich in der vergangenen Woche einer Berg- und Talfahrt, wobei sich unsere Kunden zum Start in die neue Woche über die Fortsetzung der Abwärtsbewegung freuen können. Mit dem Blick auf unseren Preis-Chart wird deutlich, dass sich die Heizölpreise weiter in die Richtung des Langzeittiefs von Mitte Mai bewegen und aktuell wenig für eine kurzfristige Bestellung spricht. Da die Preis- schwankungen zuletzt wieder zugenommen haben, empfehlen wir unseren Kunden weiterhin den Heizölmarkt engmaschig zu beobachten. (bs)

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