Heizölpreisen setzten Rückgang weiter fort

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch auf den heutigen Donnerstag setzte sich die seit Wochenbeginn laufende Abwärtsbewegung der Heizölpreise weiter fort. So war im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang in Höhe von weiteren 0,6 Cent/Liter zu verzeichnen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 69,37 €uro/100 Liter und bewegt sich wieder auf die Tiefststände von Mitte Juli zu. Sinkenden Rohölpreise lassen zudem im Tagesverlauf weitere Preisrückgänge am heimischen Heizölmarkt erwarten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute fast überall Preisrückgänge feststellbar, die jedoch in ihrer Höhe sehr unterschiedlich ausfielen. So gaben die Heizölpreise am Donnerstagmorgen in Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um spürbare 1,2 bis 1,4 Cent/Liter nach, während in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz nur geringe Preisnachlässe von maximal 0,2 Cent/Liter zu verzeichnen waren. Im Saarland kletterten die Heizölpreise heute sogar um rund 0,2 Cent/Liter.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise Mitte Juli überraschend deutlich zurückgegangen waren, dominierten in der zweiten Hälfte des Monats preistreibende Nachrichten, weshalb sich die Ölpreise wieder stabilisierten. Anschläge auf saudische Öltanker in der Meeresstraße Bab al-Mandab, Streiks auf Ölplattformen in der Nordsee und auch verbale Attacken zwischen den USA und Iran, hatten die Ölpreise dabei gestützt.

In dieser Woche rückten jedoch wieder preisdrückende Themen in den Vordergrund. Genannt wird hier vor allem die Sorge vor den weltwirtschaftlichen Auswirkungen eines Handelskonfliktes zwischen den USA und China. Aber auch ein Gesprächsangebot von US-Präsident Trump mit der iranischen Führung und verbesserte Daten vom US-Ölmarkt setzten die Ölpreise in der ersten Wochenhälfte unter Druck.

Dennoch erwarten Analysten auch bei anhaltend, preisdrückenden Nachrichten nicht, dass die BRENT-Ölnotierungen unter die 70 Dollar-Marke fallen werden. Es wird eher damit gerechnet, dass sich die Preise im Jahresverlauf wieder in Richtung 80 Dollar/Barrel bewegen.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass die Chancen auf kurzfristig sinkende Heizölpreise begrenzt sind. Die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate fallen zudem wenig verbraucherfreundlich aus. Wer nicht sofort Heizöl benötigt, der kann die Preisentwicklung der kommenden Tage zunächst abwarten. Grundsätzlich empfehlen wir aber weiterhin die aktuellen Preise für eine weitsichtige Heizölbestellung, deutlich vor den kalten Monaten zu nutzen.

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