Heizölpreise zur Wochenmitte erneut leicht gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die deutlich gestiegenen Ölnotierungen an den internationalen Börsen, haben heute auch unmittelbar Einfluss auf die heimischen Heizölpreise. Nachdem die Preise für Heizöl bereits gestern leicht zulegen konnten, folgt auch heute im bundesweiten Durschnitt ein Preisanstieg von zunächst 0,3 Cent/Liter. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 68,71 €uro/100 Liter. Von Marktteilnehmern wird momentan erwartet, dass es im Laufe des Handelstages zu weiteren Preisanpassungen kommen wird und die bereits vorhandenen Preissteigerung noch deutlich kräftiger ausfallen könnte.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich ein recht einheitliches Bild mit mäßigen Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Nur in Nordrhein-Westfalen startet der Handelstag mit einem Minus von 0,3 Cent/Liter. In den meisten Bundesländern lagen die Preisaufschläge zwischen 0,2 und 0,5 Cent/Liter. Dabei entfielen die geringsten Preisanstiege auf Hessen, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, während die deutlichsten Preisaufschläge in Brandenburg, Berlin, und Baden-Württemberg zu verzeichnen waren.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Ein Treffen in den USA könnte zeitnah zu deutlich steigenden Heizölpreisen führen. Mit großem Interesse schauen Marktteilnehmer in Richtung Washington, da dort gestern das FOMC Meeting der US-Notenbank (FED) begonnen hat. Als Ergebnis des Treffens wird eine US-Zinssenkung erwartet, die eine Garantie für einen Anstieg des Euro/Dollar-Kurses bedeuten würde. Von Experten wird eine Kettenreaktion erwartet, die neben einer gesteigerten internationalen Ölnachfrage, auch direkten Einfluss auf die heimischen Heizölpreise haben wird.

In unseren gestrigen Rohölpreise - News haben wir darüber berichtet, dass sowohl die Ölnotierungen an den internationalen Börsen, als auch die Heizölpreise in den letzten 14 Tagen erfolglos nach einem Orientierungspunkt gesucht haben, um eine neuen richtungsweisenden Impuls zu erhalten. Neben den wieder aufgenommenen Verhandlungen zwischen China und den USA, haben auch die erneut gesunkenen US-Ölreserven aktuell eine preisstützende Wirkung auf die Ölnotierungen. Die erneut gesunkenen Reserven können ein Hinweis auf ein zu geringes Angebot oder eine hohe Nachfrage auf dem Ölmarkt sein.

Nachdem die Auf- und Abbewegungen der Heizölpreise in den letzten zwei Wochen eher verhalten ausfielen, könnte die neusten Mitteilungen kurz- bis mittelfristig zu deutlich mehr Bewegung am Ölmarkt führen. Aufgrund der preisstützenden Nachrichten gehen Analysten aktuell eher von steigenden Preis aus. Unsere Empfehlung lautet daher die aktuellen Heizölpreise zu nutzen und nicht zu lange zu warten, denn wer den jetzigen Zeitpunkt für seine Jahresbevorratung nutzt, der macht mit einer heutigen Heizölbestellung bestimmt keinen Fehler.

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