Heizölpreise zurück auf Vier-Jahreshoch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte haben die Heizölpreise erneut leicht zugelegt und stehen somit nur minimal unter ihrem aktuellen Vier-Jahreshoch. Im bundesweiten Durchschnitt war heute ein Preisanstieg von 0,4 Cent/Liter zu verzeichnen, der eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl auf 83,72 €uro/100 Liter steigen ließ. Weiterhin ist die Lage am Weltölmarkt undurchsichtig, weshalb weitere Preisanstiege in den kommenden Tagen ebenso wahrscheinlich sind wie eine Preiskorrektur nach unten.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklung zeigte sich heute ein ganz unterschiedliches Bild. Auf der einen Seite gaben die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein um bis zu 0,25 Cent/Liter nach. Und auf der anderen Seite mussten in Brandenburg und Berlin am Morgen Preisanstiege von über einem Cent je Liter festgestellt werden. In den verbleibenden Bundesländern lagen die Preisanstiege bei 0,1 bis 0,6 Cent/Liter.

 

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Sammelbestellungen lohnen sich in der Regel

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die zuvor sehr aufgeheizte Stimmung am Weltölmarkt hat sich zuletzt etwas beruhigt und auch die Lage auf dem heimischen Heizölmarkt normalisiert sich zurzeit wieder. Nachdem die Vorwochen durch massive Preisanstiege und eine sehr hohe Nachfrage bestimmt waren, können Heizölverbraucher nun auf ein stabiles Preisniveau oder auch eine Preiskorrektur nach unten hoffen. Allzu große Preisrückgänge sollten Verbraucher allerdings nicht erwarten, denn die Aussichten am Weltölmarkt fallen für die Herbst- und Wintermonate weiterhin nicht freundlich aus.

Zwar hat Saudi-Arabien zuletzt bekräftig, dass man in der Lage sei einen weiteren Rückgang der iranischen Ölexporte zu kompensieren, aus Libyen wurde ein Anstieg der Ölförderung gemeldet und durch einen Bericht des IWF zum globalen Wirtschaftswachstum rückt auch die Nachfrageseite wieder in den Vordergrund. Dennoch bleibt die Stimmung an den Börsen skeptisch, denn weiterhin besteht die Gefahr von Angebotsengpässen am Ölmarkt, wenn ab November die US-Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor in Kraft treten.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man zurzeit mit einem Heizölkauf warten kann und zunächst im Auge behält, ob die Preise am Weltölmarkt nachgeben werden. Darüber hinaus gibt es auch am heimischen Heizölmarkt noch Potential für Preisrückgänge, wenn die hohe Nachfrage wieder etwas abnimmt. Auch mit Hinblick auf unsere bevorstehende Herbst-Rabattaktion kann es sich daher zurzeit lohnen mit einer Bestellung zu warten. Wer abwartet, sollte allerdings die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen, um schnell handeln zu können, falls die Ölpreise doch wieder anziehen sollten.

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