Heizölpreise zum Wochenstart spürbar gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start der neuen Woche haben die Heizölpreise kräftig zugelegt und sind damit zum Teil den Ölpreisen gefolgt, die sich aufgrund von zahlreichen Angebotsrisiken spürbar verteuert haben. Insgesamt kletterten die Heizölpreise im Montagsverlauf und am heutigen Dienstagmorgen im bundesweiten Durchschnitt um gut 1,0 Cent/Liter. Dementsprechend kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 72,76 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zum Wochenstart ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern, die auch in ihrer Höhe ähnlich ausfielen. So entfielen die kräftigsten Preisanstiege mit 1,1 bis 1,3 Cent/Liter auf Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die geringsten Preisaufschläge waren hingegen mit gut 0,8 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen feststellbar.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ölmarkt hat sich der Preisanstieg aus der ersten April-Woche noch verschärft, so dass die Ölpreise aktuell auf ein neues 5-Monats-Hoch gestiegen sind. Neben der grundsätzlich besseren Stimmung an den Börsen, haben in den vergangenen Tagen besonders politische Krisen in wichtigen Ölförderländern für einen kräftigen Kursanstieg der Ölpreise gesorgt. Zu der anhaltenden Krise in Venezuela, haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eine weitere Eskalationsstufe erreicht und im libyschen Bürgerkrieg drohen wieder größere militärische Auseinandersetzungen.

Insgesamt rückt am Ölmarkt daher die knapper werdenden Angebotslage in den Fokus der Händler, was auch daran liegt, dass die zuletzt noch preisdrückend wirkenden Sorgen vor einem globalen, konjunkturellen Abschwung, deutlich abgenommen haben, seit sich ein Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China abzeichnet. Daher gehen Analysten zurzeit davon aus, dass sich spätestens in der zweiten Jahreshälfte ein Angebotsdefizit auf dem Weltölmarkt einstellen wird, was aktuell zu weiter steigenden Ölpreisen führt.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im Jahresverlauf auf steigende Heizölpreise einstellen sollte. Wir hatten bereits im Rahmen unserer von Mitte bis Ende März laufenden Rabattaktion auf das Risiko von steigenden Rohöl- und Heizölpreisen hingewiesen. Wer diese Gelegenheit für eine weitsichtige Heizölbestellung verpasst hat, sollte zumindest jetzt noch eine Bestellung in Betracht ziehen. Denn obwohl die Heizölpreise nun auf ein 4-Monats-Hoch gestiegen sind, lassen die Aussichten im weiteren Jahresverlauf kaum bessere Kaufzeitpunkte  erwarten.

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