Heizölpreise zum Wochenstart leicht im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start in die Woche kann der Heizölpreis die Abwärtstendenz der letzten Woche zunächst nicht fortführen, da die Preise am Morgen im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter gestiegen sind. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 66,93 €uro/100 Liter.

Begründet wurde der Preisanstieg mit den schlechteren Vorgaben vom Rohölmarkt, denn auch dort zogen die Ölpreise an. Durch den amerikanischen Feiertag von letzter Woche Donnerstag, der zu einem langen Wochenende eingeladen hat, werden erst heute wieder neue Impulse aus den USA erwartet, die voraussichtlich direkten Einfluss auf die Ölnotierungen haben werden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute in fast allen Bundesländern Preiserhöhungen feststellbar. Lediglich in Brandenburg und Berlin stiegen die Heizölpreise am Morgen nur minimal um 0,1 Cent/Liter bzw. verharrten auf dem Niveau von Freitag. In allen anderen Bundesländern kletterten die Heizölpreise jedoch zwischen leichten 0,3 bis zu kräftigen 1,0 Cent/Liter. Dabei entfielen die mit Abstand deutlichsten Preisanstiege auf Rheinland-Pfalz, gefolgt von Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland, Sachsen und Thüringen.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

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Nachdem es Juni bereits zu einem regelrechten Boom bei der Heizölnachfrage gekommen war, zeichnet sich auch für den Juli eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage ab, denn trotz der heute leicht gesteigenen Heizölpreise, können sich Verbraucher zurzeit über das insgesamt niedrige Preisniveau freuen. Aus diesem Grund bleibt auch im Sommermonat Juli das Interesse an einer frühzeitigen Heizölbestellung ungewöhnlich hoch. Auch unsere Empfehlung lautet die aktuellen Heizölpreise zu nutzen und nicht zu lange zu warten, denn wer das aktuelle Preisniveau für eine Heizölbestellung nutzt, der macht bestimmt keinen Fehler, auch wenn sich der Weltölmarkt weiterhin von seiner ruhigen Seite zeigt.

Zwar ist die Stimmung an den Börsen allgemein recht gut und auch die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten, könnten zu Preissteigerungen führen, dennoch halten sich die Rohölpreise zurzeit recht stabil auf einem überraschend niedrigen Preislevel. Allerdings droht nach der Ankündigung aus dem Iran, die Urananreicherung je nach Bedarf zu erhöhen, eine neue Eskalation im Konflikt zwischen den USA, nachdem sich die Lage zuletzt etwas beruhigt hatte.

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