Heizölpreise zum Wochenstart kräftig gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Wie in unseren letzten Heizölpreis – News bereits angekündigt, waren die Preisrückgänge von 0,6 Cent/Liter am Freitag im frühen Handel nur ein Vorgeschmack. Die Heizölpreise sind im Laufe des Handelstages bis unter die 68 €uro – Marke gefallen, haben sich dann aber über das Wochenende wieder leicht gesteigert. Im bundesweiten Durschnitt ist heute ein massiver Preisrückgang von 1,8 Cent/Liter festzustellen, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im frühen Handel 67,43 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern, die überwiegend auch eine ähnliche Größenordnung zwischen 1,7 bis 1,8 Cent/Liter hatten. Mit 2,1 bzw. 2,3 Cent/Liter waren die stärksten Preisnachlässe in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge entfielen hingegen auf Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ende der letzten Woche hat sich erneut gezeigt, dass eine einzige Nachricht ausreicht, um am Ölmarkt eine unerwartet starke Reaktion zu erzeugen. Sowohl bei den Ölnotierungen, als auch bei den heimischen Heizölpreisen waren bis zum Donnerstagvormittag zunächst nur mäßige Auf- und Abbewegungen ablesbar. Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem kräftigen Preisrutsch bei den Rohölpreisen, der mit leichter Verzögerung bereits übersichtlich am Freitag, viel deutlicher dann aber heute auch bei den Heizölpreisen angekommen ist.

Die von US-Präsident am Donnerstag angekündigten neuen Strafzölle auf chinesische Importe, haben dem Ölmarkt zwischenzeitlich einen „Schock“ versetzt, sodass es zu einem massiven Preisrutsch kam. Bei den Ölnotierungen war jedoch bereits am Freitag eine Gegenbewegung zu erkennen, die nach vergleichbaren Preisentwicklungen, relativ häufig vorkommt. Experten schauen nun in Richtung China und befürchten eine Gegenreaktion. Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss diese dann auf die Ölpreise haben wird.

„Die Achterbahnfahrt bei den Heizölpreisen geht weiter“. Dieser Satz ist wohl die beste Zusammenfassung für die Preisentwicklung der letzten Wochen. Aktuell ist es auch für erfahrenen Marktteilnehmer nur sehr eingeschränkt möglich, eine mittelfristige Prognose auszusprechen. Analysten gehen davon aus, dass die Heizölpreise tendenziell zum Herbst/Winter steigen. Wir empfehlen, dass der Preisrückgang von Freitag, in Kombination mit dem heutigen deutlichen Minus, für eine frühzeitige Heizölbestellung genutzt werden sollte.

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