Heizölpreise zum Wochenausklang weiter gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenausklang hat sich die deutliche Abwärtsbewegung der Heizölpreise weiter fortgesetzt und die Chancen stehen gut, dass es auch am Wochenende weiter nach unten gehen wird. Auf den heutigen Freitag waren im bundesweiten Durchschnitt erneute Preisnachlässe in Höhe von gut 0,9 Cent/Liter feststellbar. Somit kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen 62,08 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in nahezu allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen, die fast überall auch kräftig ausfielen. Lediglich in Bayern, wo die Heizölpreise gestern am stärksten zurückgegangen waren, musste heute ein Anstieg von gut 0,3 Cent/Liter hingenommen werden. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge ansonsten zwischen 0,5 und 1,7 Cent/Liter. Dabei entfielen die deutlichsten Preisnachlässe auf Brandenburg, Berlin, Sachsen, Thüringen und das Saarland.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise haben zum Märzbeginn spürbar nachgeben und sind damit den Vorgaben vom Rohölmarkt gefolgt. Insgesamt haben die Heizölpreise aktuell aber noch nicht das gesamte Abwärtspotential ausgeschöpft. Einerseits könnten die Ölpreise in den kommenden Tagen weiter nachgeben, aber auch bei den jetzt bereits vorliegenden Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt haben die Heizölpreise noch Spielraum nach unten.

Neben der insgesamt wieder deutlich schlechteren Stimmung an den Börsen waren für den jüngsten Rückgang der Ölpreise die neuen Zahlen vom US-Ölmarkt ausschlaggebend. Diese haben die Erwartungen der Händler erfüllt, denn sowohl Öllagerbestände wie auch Ölförderung sind in den USA wieder gestiegen. Die gute Angebotslage auf dem US-Ölmarkt stellt ein Gegengewicht zur Förderkürzung der OPEC-Allianz dar und sorgt dafür, dass ein Ende der Überversorgung des Weltölmarktes wieder ein Stück nach hinten verschoben wurde. Dementsprechend gaben die Ölpreise im Wochenverlauf spürbar nach.

Heizölverbraucher sollten bei der aktuellen Nachrichtenlage mit einer Heizölbestellung abwarten um zu sehen, ob die Ölpreise weiter nachgeben und ob sich auf dem heimischen Heizölmarkt noch Rabatte gewährt werden. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass die günstigsten Heizölangebote in der Regel eine Lieferfrist von rund vier Wochen haben. Wenn der Heizöltank also bald eine Befüllung benötigt, sollte nicht allzu lange mit dem Tanken gewartet werden.

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