Heizölpreise zum Wochenausklang unverändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Freitag haben sich die Heizölpreise kaum bewegt, was auch den stabilen Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt entspricht. Zwar sind die Rohölpreise in der zweiten Wochenhälfte etwas gesunken, doch die preisbestimmenden Gasölpreise blieben unverändert. Dementsprechend zeigten sich auch die Heizölpreise stabil, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im bundesweiten Durchschnitt weiterhin 71,74 €uro/100 Liter kostet.

Im Gegensatz zum bundesweiten Durchschnittspreis zeigten sich bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen teilweise deutliche Bewegungen nach oben und auch nach unten. So gingen die Heizölpreise am Morgen in Nordrhein-Westfalen um 0,6 Cent/Liter zurück und auch in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz waren leichte Preisnachlässe zu verzeichnen. In allen anderen Bundesländern legten die Heizölpreise hingegen um 0,1 bis 0,6 Cent/Liter zu. Die deutlichsten Preisanstiege entfielen dabei auf Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl einige Faktoren bereits seit längerem auf steigende Ölpreise hindeuten, hatten sich die Rohölpreise im März von der stabilen Seite gezeigt. Zum April-Start legten die Ölpreise dann jedoch spürbar zu und kletterten zwischenzeitlich auf die höchsten Stände seit Mitte November 2018. Aktuell rückt am Ölmarkt wieder das knappere Angebot in den Fokus der Händler und auch die zuletzt noch preisdrückend wirkenden Sorgen vor einem globalen, konjunkturellen Abschwung nahmen zuletzt ab.

Einerseits waren aus den USA und China überraschend gute Wirtschaftsdaten gekommen und darüber hinaus scheint endlich auch ein Ende im Handelsstreit zwischen den weltgrößten Volkswirtschaften in greifbare Nähe gerückt zu sein. Neben der deutlich reduzierten Ölförderung des neu geformten Ölkartells „OPEC+“ führen derzeit auch die politischen Krisen in Venezuela und Libyen dazu, dass das Ölangebot knapper wird . Daher gehen Analysten aktuell davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte ein Angebotsdefizit auf dem Weltölmarkt einstellen wird, was im weiteren Jahresverlauf zu tendenziell steigenden Ölpreisen führen wird.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass man sich im Jahresverlauf auf steigende Heizölpreise einstellen sollte. Noch befinden sich die Preise unter der 70- Cent-Marke, wenn man eine Bestellung von 3.000 Litern oder mehr in Betracht zieht. Daher kann man aktuell noch von einem vernünftigen Zeitpunkt für eine weitsichtige Heizölbestellung sprechen.

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