Heizölpreise zum Wochenausklang kaum verändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Preisentwicklung der zurückliegenden Woche ist mal wieder mit einer Achterbahnfahrt zu vergleichen. Nach einem Wochenstart mit kontinuierlichen, jedoch übersichtlichen Rückgängen bei den Heizölpreisen, folgte gestern ein überraschend massiver Preisanstieg. Am heutigen Freitagmorgen steigen die Heizölpreise mit 0,3 Cent/Liter nur gering, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im frühen Handel 68,31 €uro/100 Liter kostet. Analysten gehen davon aus, dass die Entwicklung der Heizölpreise im Laufe des Handelstages tendenziell ruhig bleibt.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigt sich heute ein uneinheitliches Bild. Zwar stiegen die Heizölpreise in den meisten Bundesländern, in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland waren jedoch Preisrückgänge von bis zu 0,6 Cent/Liter zu verzeichnen. Am kräftigsten stiegen die Heizölpreise mit 1,0 Cent/Liter in Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisanstiege zwischen 0,2 und 0,6 Cent/Liter.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem es auch schon in der Vergangenheit vergleichbare kräftige Aufwärtsbewegungen bei den Heizölpreisen wie gestern gab, folgte häufig am nächsten Tag eine Gegenreaktion. Aus Verbrauchersicht muss heute leider festgestellt werden, dass diese Reaktion am frühen Morgen ausgeblieben ist. Die Heizölpreise sind gestern mit leichter Verzögerung den Vorgaben der Ölnotierungen gefolgt, nachdem die Rohölpreise zur Wochenmitte deutlich gestiegen sind. Es bleibt abzuwarten, ob eine Gegenbewegung zu Beginn der nächsten Woche eintritt oder diesmal komplett ausbleibt.

Unsere Redaktion hat in den letzten Wochen bereits mehrfach über die sinkenden Ölreserven in den USA berichtet. Nach einem kurzzeitigen Anstieg der Lagerbestände im vergangen Monat, wurde im wöchentlichen Bericht des US- Energieministerium (EIA) in dieser Woche veröffentlicht, dass die US-Vorräte auf den niedrigsten Stand des Jahres gesunken sind. Zwar hatten Analysten bereits mit sinkenden Beständen gerechnet, jedoch wurden die Erwartungen um mehr als 140 % übertroffen. Ein Rückgang der US-Bestände hat an den internationalen Finanzmärkten eine stützte Wirkung auf die Ölnotierungen.

Die gestrige deutliche Aufwärtsbewegung bedeutet einen kleinen Rückschlag für die spekulationsfreudigen Heizölverbraucher, die auf weiter sinkende Heizölpreise gesetzt haben. Durch den gestrigen Preisanstieg springt der Heizölpreis auf ein Niveau, das zuletzt vor vier Wochen erreicht wurde. Die hohe Anzahl von täglichen Preisanfragen zeigt weiterhin, dass viele Heizölverbraucher auf den „richtigen Moment“ zum weitsichtigen Heizölkauf warten. Wir möchten heute darauf hinweisen, dass die Heizölpreise tendenziell im bevorstehenden Herbst steigen werden.

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