Heizölpreise zogen weiter an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag sind die Heizölpreise erneut gestiegen und haben im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,6 Cent/Liter zugelegt. Damit haben sich die Heizölpreise besonders in den vergangenen beiden Tagen wieder spürbar von ihrem 4-Monats-Tief entfernt, denn eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet im Mittel aktuell 61,49 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute in allen Bundesländern flächendeckende Preisanstiege zu verzeichnen. In ihrer Höhe fielen die Preisanstiege jedoch unterschiedlich aus. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, also dort wo die Heizölpreise gestern noch leicht nachgegeben hatten, waren heute mit 0,9 bis 1,0 Cent/Liter die kräftigsten Anstiege zu verzeichnen.

Aber auch in Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern zogen die Heizölpreise um rund 0,8 Cent/Liter an. Die geringsten Preisanstiege waren heute mit 0,2 bis 0,3 Cent/Liter in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland feststellbar.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Der beste Kaufzeitpunkt der vergangenen vier Monate ist vorbeigezogen und wurde von vielen Verbrauchern für eine Heizölbestellung genutzt. Trotz der jüngsten Preisanstiege kann man jedoch auch jetzt noch von einem vernünftigen Kaufzeitpunkt sprechen, denn zurzeit sieht es eher nach weiter anziehenden Rohöl- und Heizölpreisen aus.

Die Gründe dafür sind in der zuletzt wieder deutlich besseren Stimmung an den Börsen und dem schwächeren US-Dollar zu finden. Zudem wurde die seit Wochen überfällige Preiskorrektur am Ölmarkt zuletzt durchlaufen, so dass für Preisrückgänge wenig Spielraum besteht. Zwar kamen vom US-Ölmarkt erneut Wachstumssignale, doch die bessere Stimmung der Händler hatte zuletzt mehr Gewicht als die Datenlage.

Insgesamt gibt es zurzeit wenig neue Impulse für den Ölhandel. Die Ölpreise befinden sich aktuell wieder auf einem recht ausgewogenen Niveau, welches den Erwartungen vieler Förderländer und Marktbeobachter entspricht und somit das Potential für eine recht stabile Seitwärtsbewegung hat. Solange sich die Nachrichtenlage nicht spürbar ändert, bedeutet dies für die heimischen Heizölverbraucher, dass man sich in der nächsten Zeit wohl auf stabile bis leicht steigende Heizölpreise einstellen kann.

Wer zurzeit Heizöl benötigt, der findet somit aktuell immer noch einen vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung vor und sollte nicht das Risiko einer Eillieferung eingehen. Wessen Heizöltank ausreichend gefüllt ist, der kann darauf spekulieren, dass wir im Jahresverlauf zwischenzeitlich nochmal günstigere Heizölpreise sehen werden. Insgesamt überwiegen jedoch die Aussichten, dass die Heizölpreise langfristig eher anziehen als nachgeben werden.

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