Heizölpreise zogen leicht an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zur Wochenmitte legten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um leichte 0,3 Cent/Liter zu. Allerdings fiel der Preisanstieg am Morgen deutlich geringer aus als es die Vorgaben vom Rohölmarkt hergegeben hätten, weshalb es im Tagesverlauf wohl zu weiteren Preiserhöhungen kommen wird. Am heutigen Mittwochmorgen kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 66,29 €uro/100 Liter und befindet sich damit rund fünf Prozent unter dem aktuellen Jahresdurchschnittspreis.

Im Gegensatz zum leicht gestiegenen, bundesweit gemittelten Heizölpreis waren bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen am Morgen noch überwiegend leichte Preisnachlässe bzw. keine Preisbewegungen zu verzeichnen. Dafür legten die Heizölpreise in den sechs Bundesländern, in denen Preiserhöhungen feststellbar waren, bereits um kräftige 0,6 bis 0,9 Cent/Liter zu. Diese waren Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Wie schon in den vergangenen Wochen drücken die globalen Konjunktursorgen und die damit einhergehende, eingetrübte Stimmung an den Finanzmärkten weiterhin auf die Ölpreise, was hierzulande auch die Preise für Heizöl auf eines der niedrigsten Preislevel des laufenden Jahres hat fallen lassen. Zwar haben die wichtigsten Notenbanken bereits eine Kehrtwende vollzogen und kehren wieder zu einer ultralockeren Geldpolitik zurück, dennoch nimmt die Weltkonjunktur nicht an Fahrt auf, was am Ölmarkt zu einer nachhaltig eingetrübten Stimmungslage geführt hat.

Grundsätzlich haben die Preisentwicklungen der vergangenen Monate erneut gezeigt welche Rolle der Börsenhandel bzw. Spekulationen am Ölmarkt einnehmen. Denn seit Mitte Mai sind die BRENT-Notierungen um rund 20 Prozent gefallen, obwohl sich auf der Angebotsseite kaum etwas verändert hat und auch die globale Erdöl-Nachfrage ist aktuell stabil. Mit der Versorgungslage ist der seit Wochen anhaltende Preisrückgang am Ölmarkt daher nicht zu erklären, vielmehr stehen allgemeine Themen, wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China, seit Wochen im Fokus.

Bei der aktuellen Marktlage können Heizölverbraucher daher gerne auch mal spekulieren. Zumindest erscheint das Risiko stark steigender Heizölpreise zurzeit nicht größer zu sein als die Chance auf weiter sinkende Preise. Wer jedoch zurzeit Heizöl benötigt oder jetzt schon einen frühzeitigen Heizölkauf für den kommenden Winter vornehmen möchte, der macht bei den aktuellen Heizölpreisen bestimmt keinen Fehler. Denn insgesamt ist das derzeitige Preislevel sehr attraktiv, liegt deutlich unter dem Jahresdurchschnitt und wir gehen zudem weiterhin davon aus, dass die Heizölpreise zum Jahresende anziehen werden.

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