Heizölpreise zogen kräftig an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am Donnerstagmorgen folgen die heimischen Heizölpreise den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte. Nachdem seit Anfang der Woche eine konstante Abwärtsbewegung bei den Heizölpreisen erkennbar war, lässt der kräftige Preisanstieg von heute das Minus der letzten Tage vergessen. Im bundesweiten Durschnitt ist heute ein massiver Preisanstieg von 1,6 Cent/Liter festzustellen, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl im frühen Handel 68,01 €uro/100 Liter kostet. Analysten gehen aktuell sogar davon aus, dass die Heizölpreise heute tendenziell noch weiter steigen könnten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. So entfielen die kräftigsten Preisanstiege zwischen 2,0 – 2,2 Cent/Liter auf Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und auf das Saarland. Die geringsten Preisaufschläge waren hingegen zwischen 1,1 und 1,5 Cent/Liter in Brandenburg, Berlin, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, sowie Sachsen-Anhalt feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Temperaturen sinken nun täglich, in einigen Regionen wird sogar schon der erste Bodenfrost prognostiziert und es ist bereits jetzt zu merken, dass die Tage wieder kürzer werden. Die Heizölpreise folgen heute jedoch leider nicht der Tendenz der Temperaturen. Trotz der deutlichen Preissteigerung bei den Heizölpreisen, der von einigen Marktteilnehmern als „Preissprung“ bezeichnet wird, können sich Verbraucher über die aktuellen Preise freuen, denn noch liegen die Heizölpreise unter dem Jahresdurchschnitt.

Am Ölmarkt führten gestern im Laufe des Handelstages gleich mehrere Gründe zu unerwartet deutlichen Preisaufschlägen. Das britische Parlament hat erste Voraussetzungen geschaffen, um den für Ende Oktober angekündigten, ungeregelten Brexit Großbritanniens zu verhindern. Das Ergebnis der Verhandlungen trug somit entscheidend zur Entspannung des Marktes bei. Im Fokus der Marktteilnehmer bleibt auch der schwächere US-Dollar. Da Rohöl an den Börsen in Dollar gehandelt wird, führt der schwächelnde Kurs in anderen Währungsräumen zu Preissteigerungen des Produktes.

Es bleibt abzuwarten, ob es sich bei der heutigen kräftigen Steigerung der Heizölpreise um einen kurzen Ausschlag nach oben handelt, oder ob die seit einigen Wochen ablesbare Seitwärtstendenz mit geringen Ausschlagen, in eine Aufwärtsbewegung übergeht. Wer auf Nummer sicher geht, sollte heute die weiterhin attraktiven Heizölpreise für eine frühzeitige Heizölbestellung nutzen. Wir raten allen Heizölverbrauchern, zeitnah den aktuellen Stand der Öltanks zu prüfen, da erfahrungsgemäß die Lieferfristen bei Bestellungen im Herbst tendenziell länger ausfallen können.

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