Heizölpreise ziehen spürbar an

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Mittwoch sind die Heizölpreise spürbar gestiegen, weil sich am Weltölmarkt neue Probleme mit dem zukünftigen Ölangebot ergeben. So forderte US-Präsident Trump von der Staatengemeinschaft ein vollständiges Ende der iranischen Ölimporte. Bei der aktuell bereits angespannten Angebotslage sorgte dies umgehend für steigende Preise und hat das Potential die Ölpreise auf neue Langzeithöchststände zu treiben.

Dementsprechend legten auch die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um spürbare 0,6 Cent/Liter zu, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 69,86 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich am Morgen ein komplett uneinheitliches Bild. Während die Heizölpreise in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen noch um rund 0,2 Cent/Liter nachgaben, waren in allen anderen Bundesländern teilweise schon deutliche Preisanstiege zu verzeichnen. Am kräftigsten kletterten die Heizölpreise am Mittwochmorgen mit 1,0 bis 1,1 Cent/Liter in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nach dem Beschluss der OPEC die Ölförderung um eine Million Barrel zu erhöhen, konnte man zunächst damit rechnen, dass etwas Ruhe am Ölmarkt einkehrt. Doch aktuell scheint sich die Lage wieder deutlich schneller zuzuspitzen als erwartet, was die Ölpreise schon kurzfristig wieder in Richtung 80 Dollar/Barrel steigen lassen könnte. Der Grund ist, dass die beschlossene Anhebung der Ölförderung wohl nicht ausreichen wird um die in Aussicht stehenden Förderausfälle zu kompensieren.

Neben der Wirtschaftskrise in Venezuela, sorgen in Libyen und Nigeria militärische Auseinandersetzungen für Probleme bei der Ölförderung bzw. dem Trans- und Export. In Kanada musste zuletzt die Produktion auf einem großen Schieferölfeld eingestellt werden und gestern forderte US-Präsident Trump den vollständigen Stopp von Rohölimporten aus dem Iran. Alle Länder sollten den US-Sanktionen folgen und ihre Erdöleinfuhren aus dem Iran bis November dieses Jahres beenden, um so die wichtigste Einnahmequelle des Landes zum Erliegen zu bringen.

Sollte diese Forderung umgesetzt werden, so droht dem Ölmarkt zum Jahresende eine deutliche Unterversorgung und die Ölpreise könnten auf neue Langzeithöchststände klettern. Dies würde auch die Heizölpreise deutlich mit nach oben ziehen, weshalb unsere Empfehlung für Heizölverbraucher nun eindeutig in Richtung Heizöl kaufen geht.

Seit dem Langzeithoch von Ende Mai sind die Heizölpreise um rund fünf Prozent gefallen und vor dem Hintergrund, dass die Risiken auf steigende Rohöl- und Heizölpreise nun deutlich gestiegen sind, kann man aktuell von einem attraktiven Preis für eine Heizölbestellung sprechen. Es hat nicht geschadet die vergangenen Wochen abzuwarten, doch nun sollte man die Gelegenheit für eine frühzeitige Heizölbevorratung nutzen.

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