Heizölpreise ziehen deutlich an | Aktuelle Heizöl-News vom 09.10.2020

um 08:35 Uhr von Akif Sahin

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenende haben die Heizölpreise noch einmal stark zugelegt. Am frühen Morgen beträgt der durchschnittliche Heizölpreis 44,86 €/100 Liter, bei einer Referenzmenge von 2.000 Litern. Das sind rund 1,48 € mehr als zu Beginn am Donnerstag. Die Preise für Heizöl sind noch auf einem günstigen Niveau. Wir raten Verbrauchern dringend dazu, die Heizölpreise zu vergleichen und zu bestellen.

 

Der Winter steht vor der Tür und die Nachfrage nach Heizöl zieht aktuell noch einmal an. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Preis. Unser Preisvergleich zeigt die aktuellen Heizölpreise für ihren Ort. Verbraucher setzen auf günstige Preise und sind mit den aktuellen Heizölpreisen jedoch unzufrieden. Allerdings sehen wir eine Tendenz nach oben, die den günstigen Preisbereich, den wir in den vergangenen Wochen hatten, zu verlassen drohen. Statt sich zu fragen, ob Abwarten eine gute Strategie ist, raten wir dringend dazu, die Preise zu vergleichen und Heizöl zu bestellen. Wer wenig Heizöl braucht, sollte über eine Sammelbestellung mit Nachbarn und Freunden in seinem Ort nachdenken. So kann man von weiteren günstigen Konditionen profitieren.

 

In allen Bundesländern wurden heute deutlich höhere Heizölpreise gemeldet. In Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurden die höchsten Preiserhöhungen des Tages, mit einem Plus von jeweils 3,65 €/100 Liter gemeldet. In Mecklenburg-Vorpommern betrug die Erhöhung immerhin noch 2,52 €/100 Liter. Moderate Preiserhöhungen gab es hingegen in Bayern (+ 81 ct), Rheinland-Pfalz (+ 85 ct) und Nordrhein-Westfalen (+ 69 ct). In allen anderen Bundesländern bewegte sich die Erhöhung in einer Spanne von 1 € und 1,48 €/100 Liter. Damit führt sich fort, was sich bereits zu Wochenbeginn andeutete. Die Heizölpreise zeigen, wie man auch an unserem Preischart erkennen kann, langsam nach oben. Der sehr günstige Preiskorridor wird verlassen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Hintergrund dafür ist neben der gestiegenen Nachfrage für Heizöl auch der deutlich stabilere Ölpreis. Hier hat sich nach den Verlusten in dieser Woche, gestern noch einmal eine deutliche Erholung bahn gebrochen. Vor allem der Hurrikan „Delta“ am Golf von Mexiko wirkt sich positiv auf den Ölpreis aus. Dazu kommen potenzielle Produktionsausfälle wegen des Streiks in Norwegen. Außerdem gibt es, trotz anderslautender Erklärungen des US-Präsidenten, wieder Hoffnungen darauf, dass ein US-Konjunkturpaket doch noch deutlich früher auf den Weg gebracht werden könnte. Die Ölpreise notieren deutlich besser als zu Beginn des Vortages, mit einer Tendenz, die eher nach oben zeigt. Im frühen Handel notiert die wichtige Nordsee-Sorte Brent bei 43,11 $/Barrel (+ 2 $) und die leichte US-Sorte WTI bei 41,00 $/Barrel (+ 1,01 $).

 

Die Heizölpreise bewegen sich, wie man auch an unserem Preischart erkennen kann, aktuell deutlich variabler in einem engen Preiskorridor seitwärts. Die günstigsten Preise seit zehn Jahren und auch seit 4 Jahren sind damit erst einmal wieder vom Tisch. Unsicherheiten gibt es bei den Ölpreisen aufgrund der konjunkturellen Entwicklung wegen COVID-19. Einschränkungen könnten zu einem Nachfrageausfall bei Öl sorgen. Wir raten dazu, die Heizöl-Preise zu vergleichen und Heizöl zu bestellen. Abwarten könnte am Ende teuer werden, denn bei der aktuellen Nachfragesituation sind Lieferengpässe zum Jahresende hin wahrscheinlich. Wir empfehlen schnell zu handeln und rechtzeitig Heizöl zu bestellen. Wer jetzt Heizöl bestellt profitiert auch von der Mehrwertsteuer-Senkung, die nur noch bis zum Ende des Jahres gültig ist.

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